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Rekorde auf der Nürburgring-Nordschleife

Mercedes-AMG E 63 S der schnellste Kombi

Mercedes-AMG E 63 S T-Modell - Supertest - sport auto 12/2017 Foto: Hans-Dieter Seufert 61 Bilder

Statt bedeutungsvoller Rennen tobt auf der Nordschleife die Bestzeitenjagd mit Serienautos – als Marketing-Turbo für neue Modelle. Welche sind die schnellsten straßenzugelassenen Serienfahrzeuge auf der legendären 20,832 Kilometer langen Strecke und mit welchen Tricks kämpfen sie? Wir sagen es Ihnen. Neu: Mercedes-AMG E 63 S T-Modell.

09.11.2017 Andreas Haupt 19 Kommentare Powered by

Beinahe monatlich brüsten sich die Automobilhersteller damit, mit ihren straßenzugelassenen Serienfahrzeugen bestehende Bestzeiten pulverisiert und neue Rekorde aufgestellt zu haben. Unter sieben Minuten hier, neue Bestzeit für einen Fronttriebler dort. Selbst schwergewichtige SUVs wie Porsche Cayenne Turbo S oder Range Rover Sport SVR können sich der Zeitensucht ihrer Entwickler nicht entziehen.

Rekorde gut für das Marketing

Doch warum das ganze Tamtam? Warum lechzen zahlreiche Automobilhersteller nach den Rekorden? Die Zeitenhatz taugt für die PR-Schlacht. Nürburgring-Nordschleife – das ist längst ein Gütesiegel, ein Label für Sportlichkeit. Außerdem gehen die Hersteller ohnehin auf den Eifelkurs zum Ausprobieren ihrer neuen Modelle. Zusammen im Industrie-Pool für 18 Wochen im Jahr. Die 20,8 Kilometer lange Bahn eignet sich aufgrund ihrer Charakteristik mit einem Mix aus schnellen und langsamen Passagen bestens dazu, einen Prototyp auf Herz und Nieren zu testen. Ganz nebenbei noch eine neue Bestmarke setzen – das ist bestes Marketing und poliert das Firmenimage auf. Und das Ego, versteht sich.

Einen Haken hat die Zeitenhatz gegenüber ehrlichen Rennen jedoch: Die Rekordrunden werden zum größten Teil selbst gestoppt, eine unabhängige Instanz ist meist nicht geladen. Überprüfen geht in vielen Fällen nur anhand von YouTube-Videos. Das gilt auch für den Zustand der Autos. Wer weiß schon, wann ein Hersteller mal ein Schräubchen zu sehr aufdreht, um dem eigenen Fahrzeug den Extra-Kick zu verleihen?

Mit Internetvideos kann man das nicht gegenchecken. Aber wenn man selbst vor Ort ist schon. Oder sogar selbst ins Steuer greifen darf. Dann mischen uns auch wir von sport auto unter die Rekordjäger. Wenn wir gelassen werden. Nicht, weil wir auf neue Bestzeiten aus sind, sondern weil wir die Sportwagen für unsere Leser an ihre Grenzen bringen wollen. Um dann fundierte Urteile fällen zu können. Unser Paradetest: der Supertest.

E 63 S knackt den Seat Leon ST Cupra

Für die Ausgabe 1/2016 schickte Renault seinen Clio R.S. 220 Trophy zu uns. Und Supertester Christian Gebhardt flog mit der kleinen Rennsemmel in 8:23 Minuten um die Nordschleife. Damit war der 220 PS starke Clio nicht nur 36 Sekunden schneller als sein 200-PS-Bruder im Supertest 10/2013, sondern gleich auch mal der schnellste je gemessene Serienkleinwagen. Nebenbei wildert der Franzose sogar in ganz anderen Revieren, wie unsere Supertest-Datenbank verrät: Porsche Cayman S (987c) 8:25 min, BMW Z4 3.0si Coupé (E86) 8:32 min, Ford Focus RS 8:26 min.

Für die Ausgabe 12/2017 schickte sich Gebhardt an, den Rekord für Kombis zu brechen. Es gelang. Unser Supertester führte das 612 PS und 850 Nm starke Mercedes-AMG E 63 S T-Modell in 7:45,19 Minuten über die Nürbugring-Nordschleife. Die Bestmarke des Seat Leon ST Cupra 280 – gefahren von Jordi Gene – wurde um 13 Sekunden unterboten.

Nur mal so: Der Allrad-Kombi wiegt über 2,1 Tonnen, ist fast fünf Meter lang und hat ein Gepäckvolumen von maximal 1.820 Liter – und ist trotzdem schneller als ein Porsche 997 GT3 RS (7:48 Min.). Fazit: „Es dauert nur wenige Meter, dann hat man auf der Nordschleife vergessen, dass man überhaupt in einem 2,1 Tonnen schweren Kombi sitzt. Dank der sehr guten Fahrwerksabstimmung schluckt das E 63 S T-Modell sämtliche Bodenwellen und Kuppen am Ring unaufgeregt weg.“ D

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Porsche 911 GT2 RS schneller als Huracán

King of the Ring für straßenzugelassene Serienfahrzeuge war lange der Porsche 918 Spyder. Das änderte sich zunächst im Juli 2016. Damals machte sich Lambo mit einem getarnten Huracán Performante zum Rekordversuch auf. Der Leichtbausportwagen soll nur eine schnelle Bahn abgespult haben, wie unsere Quellen vermeldet hatten. Lamborghini hielt sich lange bedeckt. Erst kurz vor dem Genfer Autosalon rückten die Italiener die Zeit heraus: 6:52,01 Minuten – schneller war bislang kein Sportwagen mit Straßenzulassung.

Porsche 911 GT2 RS (2017), Rundenrekord Nordschleife Nürburgring, 6:47,3 Minuten
Porsche 911 GT2 RS auf heißer Rekordfahrt 7:09 Min.

Bis zum 20. Spetember 2017. Bis der Porsche 911 GT2 RS in den Händen von Lars Kern und Nick Tandy die Nordschleife eroberte. Beide Piloten sollen gleich fünf Mal die 6:50 Minuten unterboten haben. Was für die Konstanz der Michelin Pilot Cup 2 spricht. Kern war es schließlich, der die neue Benchmark im 700 PS starken Supersportwagen in 6:47,3 Minuten aufstellte. Die Durchschnittsgeschwindigkeit: 184,11 km/h. Die Rekordrunde erzielte Porsche am Abend. Bei besten äußeren Bedingungen, wie der Sportwagenbauer schreibt. Zwischen 19:11 und 19:18 Uhr passte wohl alles zusammen. Fahrer und Auto verschmolzen zu einer Einheit, die Michelins klebten auf dem Asphaltband.

Porsche reklamiert den Rekord für sich. Man bestellte für den Rekordtag sogar einen Notar ein. Elektroautobauer Nio will im Mai 2017 sogar noch einen Tick schneller gewesen sein. Angeblich umkurvte der EP9 die Nordschleife in 6:45,90 Min – vom E-Sportwagen wurden bislang nur sechs Exemplare verkauft, noch zehn weitere sollen folgen. Reicht das für den Status als Serienfahrzeug? Falls ja, wäre der GT2 „nur“ der schnellste Hecktriebler. Falls nein, wirklich das schnellste Serienauto auf der Nordschleife.

918 knackt als erstes Serienauto die 7-Minuten-Marke

Im September 2013 hatte der Porsche 918 Spyder als erstes Straßenauto überhaupt die Schallmauer von sieben Minuten unterboten. Porsche-Werksfahrer Marc Lieb saß am Steuer. Im Mai 2015 kam der Porsche 918 Spyder das erste Mal ins Zittern: Der Lamborghini Aventador LP 750-4 SV rückte zu Reifentests (Pirelli P Zero Corsa) auf die Nordschleife aus. Und der Lambo, angetrieben von einem 6,5-Liter-V12, bolzte mit ordentlich Schmackes durch die Grüne Hölle, und kam dem 918 gefährlich nah. McLaren hat seinen Hybridsupersportwagen P1 ebenfalls schon auf die Nordschleife losgelassen. Es heißt von McLaren, der 916 PS starke Sportler habe die Piste in unter sieben Minuten gemeistert. Eine offizielle Zeit aber gibt es vom McLaren P1 nicht.

Seitens McLaren heißt es, die Bedingungen seien nicht optimal gewesen. Weil der Asphalt zu kalt gewesen sein soll. Die klimatischen Verhältnisse spielen auf einer Rennstrecke eine wichtige Rolle. Höhere Temperaturen bedeuten mehr Haftung. Doch zu hoch dürfen sich nicht sein. Sonst beginnen die Reifen zu schmieren. Auch der Fahrer ist von Bedeutung. Ein guter Pilot – wie zum Beispiel Lieb – kann die letzten paar Sekunden rausquetschen.

Während die Zeit des Serien-McLaren-P1 totgeschwiegen wird, veröffentlichte die britische Motorsportfirma Lanzante die Rundenzeit ihres aufgebrezelten Supersportwagens. Mit einer Hubraumerhöhung (von 3,8 auf 4,0 Liter), mehr Ladedruck und zusätzlicher Hybridenergie trimmte man den McLaren P1 auf 1.013 PS. Lanzante entschlackte mit Partner Kenny Brack den Hypersportwagen um 60 Kilogramm und optimierte die Aerodynamik. Der getunte McLaren P1 LM soll die Nordschleife in 6:43.2 Minuten gepackt haben. Weil es sich um ein getuntes Auto handelt, schafft es der Überflieger nicht in unsere Liste. Erwähnen wollten wir ihn dennoch.

Alfa Giulia unterbietet Porsche Panamera Turbo

Mit dem neuen Panamera Turbo machte sich Porsche auf, einen neuen Rekord aufzustellen. Der 550 PS starke Gran Turismo mit neuentwickeltem Biturbo-V8 sollte den Titel „schnellste Luxuslimousine auf der Nordschleife“ erobern. Und der Panamera, der sich mit Sport Chrono-Paket trotz zwei Tonnen Gewicht in nur 3,6 Sekunden auf Tempo 100 wuchtet, schaffte es. Porsches Luxusliner pflügte im Juni 2016 in 7:38 Minuten über die 20,8 Kilometer.

Ganz der Serie entsprach der Porsche Panamera Turbo aber wohl nicht. So sieht es zumindest auf dem von Porsche veröffentlichten Youtube-Video aus. Dort erspähen wir im Innenraum einen Überrollkäfig und einen Rennsitz für den Piloten. Die Rückbank blieb im Auto. Die Umbauten sollen den Rekord aber nicht schmälern. Es lohnt sich der Blick in unsere eigene sport auto-Testdatenbank, um die Rundenzeit noch besser wertschätzen zu können. Lamborghini Murciélago LP 670-4 SuperVéloce (7:42 Minuten), Porsche 911 GT3 (997) und Mercedes SLS AMG (beide je 7:40 Minuten): Diese Sportwagen waren in der Vergangenheit in unseren Supertests langsamer unterwegs als der Porsche Panamera Turbo.

Es gibt aber seit September 2016 eine schnellere Limousine als den Panamera. Die Alfa Romeo Giulia fuhr die über 20 Kilometer in 7:32 Minuten ab. Also sieben Sekunden schneller als bei einem ersten Versuch vor mehreren Monaten. Der Unterschied: Die 510-PS-Limousine war diesmal statt des Sechsgang-Handschalters mit einer Achtgang-Automatik (und Paddle Shifts) ausgestattet. Sie soll die Gänge in nur 150 Millisekunden wechseln. Ein paar Eckdaten, die sich aus dem Youtube-Video herauslesen lassen. Auf der Highspeed-Passage vom Schwedenkreuz erreichte die Giulia 261 km/h. In die Fuchsröhre stürzte sie mit über 250 Sachen. Ausgangs der Mutkurve, einem schnellen Linksknick, hatte sie 185 km/h drauf. Und auf der Döttinger Höhe fast 280 km/h. Die Stoppuhr hielt bei 7:31.92 Minuten an.

Honda Civic Type R der schnellste Fronttriebler

Bunte Blüten treibt die Rekordjagd vor allem bei den Fronttrieblern. Im März 2014 hatte Seat mit dem León Cupra 280 der Konkurrenz von Renault den Rekord für Serienfahrzeuge mit Vorderradantrieb abgeluchst. Die Zeit für den Seat Leon Cupra 280 mit Performance Pack: 7:58,44 Minuten. Die Franzosen konterten drei Monate später mit ihrem Mégane R.S. 275 Trophy-R. Der Fronttriebler umrundete die Nordschleife in 7:54,36 Minuten – also knapp vier Sekunden schneller.

Was erst neun Monate später bekannt wurde: Diese Bestmarke wäre nie eine Bestmarke gewesen. Weil Honda dazwischenfunkt hatte und mit einem ausgemisteten Civic Type in 7:50,63 Minuten über die Nordschleife rodelte.

Ausgemistet hatte auch VW. Der Golf GTI Clubsport S verzichtete auf die Rückbank, den variablen Laderaumboden, Dämmaterial, Hutablage, Fußmatten und Haubendämpfung. Dazu sorgt eine Portion Aluminium an der Vorderachse und den Bremstöpfen für ein paar Pfunde weniger. Die Magerkost würzte VW mit 310 PS und einer speziellen Abstimmung für die Nordschleife (>>> zur Vorstellung). Das Ergebnis: 7:49:21 min für den VW Golf GTI Clubsport, und damit rund 1,4 Sekunden schneller als der Type R – ein neuer Rundenzeitenrekord.

Fahrbericht Honda Civic Type R 2017 Foto: Rossen Gargolov
Schnellster Kompaktsportwagen: Honda Civic Type R.

VW hatte aber das Gefühl, dass für den Kompaktsportwagen noch mehr drin war. Also schickte man den Clubsport S Ende Oktober 2016 abermals auf die Nordschleife. Bei acht Grad Außentemperatur schwang sich der GTI um die 73 Kurven und drückte seine Bestzeit auf 7:47.19 Minuten. VW selbst sprach von optimalen Bedingungen für Reifen und Motor. Davon war auch beim nächsten Angriff von Honda die Rede. Das muntere Ping-Pong-Spiel zwischen den Herstellern geht weiter. Diesmal, am 4. April 2017, gierte der neue Honda Civic Type R nach den 73 Kurven und umkurvte sie in 7:43.8 Minuten. Die nächste Verbesserung im Kompaktsportwagen-Zirkus.

Honda macht die klare Steigerung zum Vorgänger an der modifizierten Aerodynamik, am enger übersetzten Sechsganggetriebe, an der breiteren Spur, den breiteren Reifen, am längeren Radstand, an der neuen Mehrlenker-Hinterachse und an der versteiften Karosserie fest. Aus Sicherheitsgründen verbauten die Japaner einen Überrollkäfig und schmissen stattdessen das Infotainmentsystem und die Rücksitze raus. Um das Zusatzgewicht des Überrollkäfigs auszugleichen, wie es heißt.

Alfa Stelvio packt die Cayenne-Zeit

Unter den Dickschiffen führt seit September 2017 der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio. Wieder haben die Italiener Porsche einen Rekord abgenommen. Testfahrer Fabio Francia lenkte Alfas 510 PS und 600 Newtonmeter starken SUV mit 2,9-Liter-Biturbo-V6 in 7:51,7 Minuten um die Nordschleife. Das ist acht Sekunden schneller als der Porsche Cayenne Turbo S der zweiten Generation (7:59,74 Min.). Auf der Fahrwerksseite hatte der Allrad-Alfa alles an Bord, was schnell macht: elektronisch gesteuertes Sperrdifferential mit Torque Vectoring an der Hinterachse, Achtgangautomatikgetriebe mit Schaltwippen und elektronisch geregelte Stoßdämpfer.

Das Video lässt nicht erkennen, ob der Stelvio Quadrifoglio zusätzlich aufgerüstet wurde. Allerdings zeigt sich, dass Alfa keine komplette Runde abgespult hat. Die Streckenpunkte für den Beginn und das Ende der Zeitnahme (T13) unterscheiden sich. So sieht es zumindest aus. Es fehlen ein paar Meter, was vielleicht drei Sekunden ausgemacht haben könnte. Für den Rekord hätte es trotzdem gereicht. Porsche könnte mit dem neuen Cayenne allerdings recht bald kontern.

An der Rekordhatz nicht beteiligen möchte sich nach eigenen Angaben die BMW M GmbH. Man verzichtete darauf, von seiner neuen Wucht-Brumme X6M eine Nordschleifenmarke zu veröffentlichen. Nur so viel: Für den 575-PS-Koloss wird eine Zeit von knapp über acht Minuten kolportiert. Vielleicht hüllt BMW daher den Mantel des Schweigens um die Zeit des Power-SUVs.

Ganz anders verhält es sich bei M2 und M4 GTS. Hier geht BMW mit den Nordschleifen-Zeiten in die Offensive. Der neue 370 PS starke BMW M2 donnerte laut Hersteller in 7:58 Minuten um die berühmte Strecke. Beachtenswert: BMW's neuer Kompaktkracher biss sich mit normalen Straßenreifen (Michelin Pilot Super Sport) in den Asphalt. Und nicht wie viele Konkurrenten auf deutlich griffigeren Semi-Slicks.

30 Sekunden flotter als der M2 kreiselte der BMW M4 GTS um die Nordschleife. Kein Wunder bei Cup-Bereifung, 130 PS mehr und dicker Theke für mehr Abtrieb in den Kurven. Testfahrer Jörg Weidinger trieb das Sondermodell über die Strecke. Nett: Er kommentiert auch seine Handlungen am Lenkrad. Die gestoppte Zeit: 7:27.88 Minuten.

Camaro unterbietet Mustang

Im Januar 2015 kolportierte die Medienwelt eine Rundenzeit von 7:32,19 Minuten für den Ford Shelby GT350R. 21 Monate später gibt es aber ein schnelleres Muscle Car. Drew Cattell trieb den Chevrolet Camaro ZL1 in 7:29,60 Minuten um die Nordschleife. Fast acht Sekunden schneller als der Z/28 und fast 12 Sekunden schneller als der ZL1 der fünften Camaro-Generation. Die Eckdaten des neuen Muscle Cars: 6,2-Liter-Kompressor-V8, bekannt aus der Z06, 659 PS, 881 Nm Drehmoment. Die Kraft verarbeitet eine Zehngang-Automatik. Interessant: Pilot Cattell ließ das Getriebe bei der Fahrt komplett selbständig die Gänge wechseln – sowohl in der Beschleunigungs- als auch während der Bremsphase und in den Kurven. Seine Hände griffen fest in den Lenkrad-Kranz, die Finger zogen nicht einmal an den Schaltwippen.

Zur Sicherheit installierte Chevrolet einen Überrollbügel und Rennschalen mit Sechspunktgurt ins Fahrzeug. Vom Straßenmodell unterschied den Camaro ansonsten nur noch ein zusätzlich verbauter Datenaufzeichner. Mit der Magnetic Ride Control bügelte das Muscle Car die Unebenheiten auf der Nordschleife weg.

Der 600 PS starke Nissan GT-R Nismo hält den Rekord für das schnellste Serienfahrzeug mit einem Turbomotor unterm Blech. Godzilla verspeiste die Nordschleife in 7:08,679 Minuten. Rund 7:08 Minuten soll einem ursprünglichen Gerücht zufolge die Corvette Z06 mit Z07 Performance Package für einen Umlauf auf der Nordschleife gebraucht haben. General Motors rührte sich nicht. Man betonte zu jener Zeit nur das Wort „Gerücht“. Wie schnell die Z06 sein kann, bewies sie später in unserem sport auto-Supertest 8/2017. Christian Gebhardt gelang eine Rundenzeit von 7:14 Minuten in der Vette mit Siebengang-Handschaltung.

In unserer Fotoshow zeigen wir Ihnen die Rekorde und Rekordversuche von straßenzugelassenen Serienautos auf der Nordschleife.

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im Heft offenbart sich 292 Km/H auf der Döttingerhöhe und das bei einer V- max Angabe offiziel AMG von 290 . Mal wieder hatte ein AMG bei der Leistungsmessung auf dem Prüfstand 48 PS mehr als im Fahrzeugschein und Verkaufsprospekt angegeben. Und natürlich konnte man sich dieses bei AMG mal wieder nicht erklären. Eigentlich schade das diese doch positiven Abweichungen nicht mal bei den Verbrauchs und Schadstoff Werten im Test auftreten.

cossi 10. November 2017, 22:51 Uhr
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