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Alle VW-Neuheiten bis 2024

Alle Infos zu Golf 8, T-Roc Cabrio und Arteon Shootingbrake

Der Abgasskandal hat für die Marke VW grundlegende Auswirkungen, die sich auch im Produktportfolio niederschlagen. Neben den konventionellen Modellen wie dem neuen VW Touareg dem VW Golf-Facelift legt Volkswagen auch ab Ende 2019 eine ganze Armada von Elektromodellen auf.

05.04.2018 Holger Wittich

Diese werden mit Reichweiten zwischen 400 und 650 Kilometer und einer neuen Optik auf Kundenfang gehen. Neben diesen Zukunftsmodellen stehen aber noch ein Reihe anderer Modellneuheiten auf dem Plan. Hier die wichtigsten in Kurzsteckbriefen.

Neuer VW Touareg wächst und wird schicker

Die dritte Generation des Touareg wurde komplett überarbeitet und erscheint nun größer, schicker und digitaler. Optisch wurde das Blechkleid gestrafft, die Abmessungen legen bei gleichem Radstand zu. Das Cockpit des neuen VW Touareg ist volldigital ausgeführt, wobei das Zwölfzoll-Instrumentendisplay vor dem Fahrer mit dem zentralen 15-Zoll-Infotainmentdisplay in der Mittelkonsole zu einer hinter Glas verbauten Einheit verschmilzt.

Antriebsseitig sind zunächst zwei V6-Turbo-Diesel im Angebot sowie ein V6-Benziner. Letzterer holt aus seinen drei Litern Hubraum 340 PS und stellt 450 Newtonmeter Drehmoment zur Verfügung. Die beiden Dreiliter-Diesel kommen auf 231 beziehungsweise 286 PS – mit 500 und 600 Nm Drehmoment. Marktstart ist Sommer 2018 – im Herbst 2018 folgt noch ein V8-Turbodiesel mit 421 PS und 900 Nm.

VW Touareg (2018) FahrberichtMit dem V6 durch Täler und Berge

Tiguan Coupé mit Top-Motoren

Volkswagen baut die Tiguan-Baureihe aus und verpasst dem Kompakt-SUV eine Coupé-Version. Diese basiert auf dem Modularen Querbaukasten (MQB).

VW Tiguan Coupé VW Tiguan Coupé (2018) Starker und edler SUV-Ableger

Im Vergleich zum Tiguan kommt das Coupé mit einer veränderten Heckpartie und weit in die Heckklappe reichenden schmalen Leuchten daher. Zahlreiches Chrom-Finish soll dem SUV-Coupé eine edlere Anmutung geben.

Auch bei den Antrieben wird das Tiguan Coupé höher positioniert. Hier arbeiten nur die Top-Motoren aus dem Tiguan. Da ist zum einen der 2,0-Liter-Biturbo-Diesel mit 240 PS und zum anderen der 220 PS starke 2,0-Liter-TSI. Beide sind mit einem 7-Gang-DSG gekoppelt. Serienmäßig sind zudem das digitale Cockpit sowie diverse Assistenzsysteme an Bord. Wir schätzen, dass das Coupé ab 42.000 Euro für den Benziner und ab 45.000 Euro für den Diesel noch 2018 zu den Händlern rollen wird.

VW Passat Facelift mit Arteon-Grill

Der geliftete Passat soll nach der Modellpflege 2018 den breiten Arteon-Grill erhalten und damit statusbewußter auftreten. Auch der Innenraum wird deutlich aufgewertet und die vorderen Passagiere schauen auf ein größeres Mitteldisplay. Dazu kommen viele neue Ausstattungen wie ein modernes Head-up-Display oder die automatische Einparkfunktion per Handy-App.

VW T-Cross ab 15.000 Euro

Der VW T-Cross ist die SUV-Ausgabe des neuen VW Polo (LINK). Er baut auf dem gleichen MQB auf und ist baugleich mit dem Seat Arona und dem Skoda-Pendant. Das Motorenportfolio beginnt bei den Einliter-Motoren mit Turboaufladung und 90 beziehungsweise 115 PS. Für mehr Vortrieb dürfte der 1.5 TSI als Vierzylinder mit 150 PS und der Zweiliter-TSI aus dem GTI mit 200 PS sorgen. Bei den Selbstzündern gibt es im T-Cross den 1,6-Liter-Vierzylinder mit 80 oder mit 95 PS.

Neuer VW Polo-SUVT-Cross kommt 2019 auf den Markt

Innen verbaut VW den modularen Infotainmentbaukasten inklusive Smartphone-Integration. Des Weiteren soll es eine verschiebbare Rücksitzbank geben. Gegen einige Extra-Euro halten das virtual Cockpit und ein Panoramadach Einzug. Der VW T-Cross wird ab 2019 nicht unter 15.000 Euro auf den Markt kommen.

VW Golf 8 kommt auch mit Dreizylinder

Mit dem Modellwechsel 2019 wird sich der neue Golf optisch stärker vom Vorgänger unterscheiden, als das zuletzt der Fall war. Das wollen die Designer mit veränderten Proportionen (breiter und flacher) und markanteren Details erreichen.

VW Golf 8 Computer-Retusche Foto: Christian Schulte
Der neue VW Golf 8: Für ihn investiert VW 1,8 Milliarden Euro. Neben der I.D.-Familie ist die neue Golf-Generation die wichtigste Baureihe der Wolfsburger.

Mit Modellgeneration acht will VW zudem das Fahrzeuggewicht noch mal um rund 50 Kilogramm senken. Auch der aktuell im Polo eingeführte Dreizylinder-TDI dürfte bis dahin reif für den VW Golf sein. Weiteres Potenzial bieten die bislang nur im 1.4 TSI eingesetzte Zylinderabschaltung ACT und vor allem die erwähnten alternativen Antriebe.

Sie können den größten Beitrag zur CO2-Senkung liefern. Ab 2020 schießt VW dann den Golf 8 Variant nach. Dieser fällt flacher und lifestyliger aus, das Kofferraumvolumen wird geringer.

VW Arteon als Shootingbrake

VW Arteon Shootingbrake Foto: Schulte
Der VW Arteon Shootingbrake wird mit schmalen Heckleuchten und einem kleinen Spoilerbürzel auf den Markt kommen.

Erst Anfang 2018 hat VW grünes Licht für den Ausbau der Arteon-Baureihe gegeben. 2019 soll dann das Kombi-Coupé auf den Makt kommen und seinen Passagieren mehr Kopffreiheit und mehr Variabilität bieten. Optisch bleibt es bei dem Style der Limousine.

In Sachen Antrieb ist das letzte Wort bei VW noch nicht gesprochen, um sich jedoch vom VW Passat abzugrenzen soll ein neu entwickelter VR6 mit drei Litern Hubraum, Biturboaufladung und 400 PS Leistung im Arteon Shootingbrake arbeiten. Dieser Motor wäre auch für den VW Golf R sowie den Arteon R verfügbar.

VW I.D.-Familie startet ab 2019

Volkswagen legt ab Ende 2019 auf Basis seiner eigenen E-Auto-Architektur (Modularer Elektrobaukasten; MEB) mehrere Elektroautos auf. Deren Batterien verschwinden nahezu komplett im Wagenboden und sollen elektrische Reichweiten von 400 bis 650 Kilometer ermöglichen. An der Hinterhand arbeitet ein 170 PS starker E-Motor, leistungsstärkere Modelle erhalten an der Vorderachse einen weiteren E-Motor mit 136 PS und somit Allradantrieb.

Modularer Elektrobaukasten (MEB)Die VW-Technik der Zukunft

Das Serienmodell des VW-Elektroautos I.D. wird der Studie sehr ähnlich sehen. Das bestätigte VW-Designchef Klaus Bischoff dem britischen Magazin Autocar:. Bischoff sagte: „Die Proportionen, die Designakzente und die Rädergröße sind dieselben wie bei der Studie. Es sieht wirklich aus wie das Showcar.“ Zwei Dinge kommen nicht: Die Kameraußenspiegel aus rechtlichen Gründen und die elektrischen Türöffner wegen der Kosten. „Alles andere ist ziemlich genau das Gleiche“, sagte Bischoff. Der I.D. kommt 2019 auf den Markt, es ist der erste VW, der von Anfang an als reines Elektroauto konzipiert ist.

I.D. sieht aus wie die Studie

Das Modell wird den e-Golf in der Generation 8 ablösen. Noch im gleichen Jahr wird er I.D. Crozz auch in den USA an den Start gehen. Der coupéartige Crossover soll Stückzahl bringen und in Amerika Tesla kräftig Konkurrenz machen. Apropos Tesla, auch eine viertürige Limousine plant VW ab 2021, um dem Model S das leben schwer zu machen. Eine erste Studie zeigten die Wolfsburger mit dem VW I.D. Vizzion. Nummer vier der I.D.-Familien wird dann ab 2022 der I.D. Buzz als Elektro-Bus. Noch nicht als Studie präsentiert, schiebt VW noch den I.D. Lounge 2024 hinterher. Er soll die Dimensionen eines VW Atlas (rund 5 Meter lang) haben und als Fullsize-SUV firmieren.

VW Modellneuheiten

ModellMarktstart
VW TouaregFrühjahr 2018
VW T-Roc R2018
VW Arteon R2018
VW Tiguan Coupé2018
VW T-Cross 2018
VW PassatHerbst 2018
VW Arteon REnde 2018
VW Golf 82019
VW Golf 8 Variant2019
VW Golf 8 GTI2019
VW Arteon Shootingbrake2019
VW T72019
VW I.D. 2019
VW T-Roc Cabrio2020
VW I.D. CrozzEnde 2019
VW Golf R2020
VW I.D. Aero/Vizzion2021
VW I.D. Buzz2022
VW I.D. Lounge2024
Neuester Kommentar

@mcmaier
Die Realität sieht leider anders aus. Wie aktuelle und vergangene Ereignisse zeigen, genießt VW immer noch absolute Narrenfreiheit in diesem Land und steht ganz offensichtlich unter dem persönlichen Schutz der deutschen Regierung.
Die Signale, die VW seit Jahren erhält, lauten: "Wir können tun und lassen was wir wollen! Niemand kann uns etwas! Alle unsere Verfehlungen, Verschleierungen und Betrügereien bleiben in diesem Land vollkommen folgenlos und ungestraft! Die Kunden fressen uns auch weiterhin aus der Hand!"

Ergo: Änderungen absolut unnötig, wir machen genauso weiter wie bisher!

VW macht auch seit Jahrzehnten, wie kein anderer Hersteller, mit ständigen kapitalen Motor- und Getriebeschäden, bekannten Kinderkrankheiten, unausgereifter Technik für die Kunden die Beta-Tester spielen durften und weiteren Qualitätsmängeln, in allen Medien von sich reden.

Hat dies dem durch clevere Marketingagenturen und der "engen Freundschaft" zu unseren heimischen Medien, geschickt aufgebauten Image jemals einen Abbruch getan? Hat man je Marktanteile und Kunden verloren?
Nein... ganz im Gegenteil. Je mehr ans Licht kam.... desto mehr Rekordumsätze hatte VW verzeichnet.

Für diese Marke gelten noch nicht einmal die normalen Gesetze eines Marktes. Während sich das Image von Opel nie mehr von den Qualitätssünden der Vergangenheit erholte und das Unternehmen tief in die roten Zahlen brachte, obwohl die Marke heute längst wieder gute und hochwertige Autos baut... wurde der VW-Konzern für unzähligen Pfusch, diverse Skandale und Lügereien, vom Käufer auch noch durch immer weiter steigende Stückzahlen belohnt... verkehrte Welt. (Dabei hatte Opel selbst in seinen schlimmen Zeiten kurioserweise noch niemals solche desaströsen Dauertestes hingelegt, wie einige VW-Modelle... )

Fazit: VW braucht überhaupt nichts zu verbessern. Alles wird weiter laufen wie bisher. Durch die immensen Strafzahlungen in den USA, wird man bei immer mehr Modellen aus Spargründen sicht- und spürbar den Rotstift schwingen, - erste Folgen sind schon jetzt an der aktuellen Modellpalette deutlich ersichtlich - aber nach wie vor völlig problemlos Höchstpreise, verbunden mit knauserigen Garantieleistungen und spärlicher Ausstattung, durchsetzen können. Deutschland ist ein Schlaraffenland für diesen Konzern: pflegeleichte, vergessliche und kritiklose Kunden, die niemals aufmucken, sondern stets weiter treu und fleißig weiterkaufen. Das alles trotz bekannter "Null Kulanz"-Politik des Konzerns und dem kurzerhand zum "Stand der Technik" oder zum "bedauerlichen Einzelfall" erklären, von längst bekannten Serienmängeln. (Diese "Strategie" wird von der Kundschaft offenbar auch noch begeistert durch massenhafte Käufe belohnt... )

Minimaler Aufwand, maximaler Gewinn. Besser als in diesen paradiesischen Zuständen, kann es für einen Hersteller doch gar nicht laufen.

Asmodys 27. Mai 2018, 15:03 Uhr
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