Opel Commodore GS/E Kaufberatung

Commodore B im Sportanzug

Opel Commodore GS/E, Frontansicht Foto: Achim Hartmann 9 Bilder

Das Spitzenmodell der Commodore-B-Baureihe zählt mittlerweile zu den gesuchtesten Opel-Baureihen. Rost- und Technikprobleme haben den Bestand des sportlichen Coupés stark dezimiert.

Karosserie-Check

Wie bei allen Großserienautos aus den 70er-Jahren ist beim Opel Commodore B wie auch bei den baugleichen Rekord-D-Modellen der Rostbefall ein großes Thema. Gefährdet ist die ganze Karosserie, vor allem Frontblech, Stehbleche, A-Säulen-Ansatz, Längsträger im Bug, Schweller und Wagenhebaufnahmen, Radhäuser und Endspitzen.

Auch unter den seitlichen Zierleisten und deren Befestigungen nistet oft der Rost. Ebenso am frei hängenden Tank und dessen Halterung. Alle typischen Opel Commodore B GS/E-Anbauteile müssen vorhanden sein. Außerdem sollte der Nachweis vorliegen, dass es sich nicht um ein auf GS/E frisiertes Rekord C-Coupé handelt.

Technik-Check

Zum Glück sind die mechanischen Schwächen dieser sprichwörtlich zuverlässigen Opel-Baureihe gering. Die CIH-Reihensechszylinder der Opel Commodore B packen problemlos 200 000 Kilometer und mehr, wenn sie nicht mit Dauervollgas traktiert wurden. Nur die Wasserpumpe bereitet fast regelmäßig Probleme, gelegentlich auch die Hydrostößel der seitlich obenliegenden Nockenwelle (Kette). Die D-Jetronic-Einspritzanlage nervt oft durch Fehlfunktionen der verschiedenen Sensoren und durch hohe Ersatzteilpreise. Das Schaltgetriebe leidet bisweilen unter der hohen Motorleistung.

Preise

Laut Classic-Analytics kostet ein Commodore B GS/E im guten Zustand 10.300 Euro. Für 3.900 Euro gibt es mäßige Exemplare.

Bei Einführung 1972 (Opel Commodore B GS/E)
16.800 Mark

Ersatzteile

Beim Opel Commodore B GS/E ist die Ersaatzteilsituation entspannt. Mit Ausnahme einiger Ausstattungskomponenten stammen alle bewährten Teile aus Rekord- und Admiral-Regalen. Nur die komplexe Einspritzanlage und ihre Satelliten machen Probleme. Tipps hierzu auf www.senator-man.de.

Schwachpunkte

  1. Frontblech
  2. Stehbleche und Kotflügel
  3. Rahmenlängsträger
  4. A-Säulen und Schweller
  5. Tank & Tankbefestigung
  6. Radhäuser hinten
  7. Endspitzen
  8. Hydrostößel & Nockenwelle
  9. Wasserpumpe
  10. Einspritzanlage
  11. Getriebe
  12. Originalität
Opel Commodore GS/E, Igelbild, Schwachstellen

Wertungen

Alltagstauglichkeit
Ersatzteillage
Reparaturfreundlichkeit
Unterhaltskosten
Verfügbarkeit
Nachfrage

Fazit

Das Spitzenmodell der Commodore-B-Baureihe zählt mittlerweile zu den gesuchtesten Opel-Baureihen. Rost- und Technikprobleme haben den Bestand des sportlichen Coupés stark dezimiert.

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