Queen Elizabeth II Max Mumby/Indigo via Getty Images
Queen Elizabeth II. 90th birthday 2016 Windsor Castle
State Review Range Rover Hybrid Queen Elizabeth II. (2015)
Bentley State Limousine
Bentley State Limousine 18 Bilder
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Queen Elizabeth II. ist tot: Good bye, "Princess Auto Mechanic"

Queen Elizabeth II. ist tot Good bye, „Princess Auto Mechanic“

Queen Elizabeth II. ist tot, die Königin von England starb am Donnerstag (8.9.) im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral im Kreise ihrer Angehörigen. Die Welt trauert und schaut zurück auf eine 70 Jahre lange Regentschaft – die längste in der royalen Geschichte.

Und diese Regentschaft ist bei allen Höhen und Tiefen, allen Skandalen immer auch eng mit dem Automobil verbunden gewesen. "Princess Auto Mechanic" nannte man sie, als sie sich im Alter von 18 Jahren kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs dem "Auxillary Territorial Service" anschloss und eine Ausbildung als Lkw-Fahrerin und Mechanikerin erhielt. Seitdem war die Queen dem Auto immer verbunden. Sei es in royalen Kutschen, in gepanzerten Staatskarossen oder als Lenkerin eines Land Rovers in Gummistiefeln auf einem ihrer Landsitze.

Königin seit 1953

Queen Elizabeth II. Kurt Georg Kiesinger (1965) Stuttgart Neues Schloss
Mercedes-Benz
1965 fuhr Queen Elisabeth II. in einem Mercedes 600 durch Stuttgart. Neben ihr im Auto: Baden-Württembergs Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger.

Am 20. November 1947 heiratete Elizabeth Prinz Philip von Griechenland und Dänemark, der sich dann in Mountbatten umbenannte. Offiziell gekrönt wurde Queen Elizabeth II. seit dem 2. Juni 1953. Sie war jedoch schon nach dem Tod ihres Vaters am 6. Februar 1952 zur Königin proklamiert worden. Während seiner ersten Reisen nutzte das royale Paar Autos von Land Rover, Jaguar und Bentley – das blieb im Prinzip bis heute so. Mit Ausnahmen: Während eines Deutschlandbesuchs fuhr die Queen am 24. Mai 1965 in einem Mercedes 600 Landaulet durch Stuttgart, besichtigte den 1956 eröffneten Fernsehturm und ließ sich Marbach am Neckar zeigen. Ihr Gatte folgte im offenen Mercedes 300, der am Fernsehturm wegen Startschwierigkeiten angeschoben werden musste. Das Auto, in dem die Queen fuhr, steht heute im Mercedes-Benz Museum.

State Review Range Rover Hybrid Queen Elizabeth II. (2015)
Jaguar Land Rover
Seit 2015 nutzt die Queen einen "State Review Range Rover" mit Diesel-Hybridantrieb.

Prinz Philip hatte für seine Bestattungszeremonie eigens einen Land Rover Defender umbauen lassen. Zu Lebzeiten nutzten er und Queen Elizabeth während Paraden Limousinen von Bentley oder Geländewagen von Land Rover. Seit 2015 übernahm die repräsentativen Pflichten ein von Special Vehicle Operations umgebauter Range Rover mit Diesel-Hybridantrieb.

Queen-Bentley ist 11 Millionen Euro wert

Queen Elizabeth Bentley
dpa
Die Queen und ihr Bentley.

Außer einem Range Rover nutzte die Queen für repräsentative Zwecke auch einen speziellen Bentley, der 2002 in den Fuhrpark kam. Der Wert der Limousine wurde mit rund 11 Millionen Euro angegeben. Ein zweites Modell hielt man immer in Reserve. Auf Basis eines alten Arnage – dessen Radstand um fast 29 Zentimeter verlängert wurde – kommt die Bentley State Limousine auf zwei Meter Breite und eine Höhe von 1,77 Meter. Angetrieben wird die "Kutsche" von einem V8-Motor, der aus 6,75 Liter Hubraum 406 PS schöpft. Das maximale Drehmoment wird mit 825 Nm bei 3.250/min. angegeben.

1980 Rolls-Royce Silver Wraith II Margaret
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Diese Kraft ließ Queen-Chauffeur Joe Last per Viergangautomatik auf die Hinterräder los – wenngleich Elisabeth II. sicher nicht von einer brachialen Beschleunigungsarie in die Sitze gedrückt wurde. In einem speziellen Getriebemodus – "Processional Speed" – rollte der Bentley mit 14 km/h an den Untertanen vorbei.

Degen und Orden sollen nicht klappern

Queen Elizabeth Bentley
dpa
Chauffeur Jo Last fuhr die Queen.

Der Bentley ist in einem speziellen Rot und Schwarz lackiert und verfügt über die Embleme der Königin auf den Türen. Diese sind auch als Kühlerfigur und als Dach-Element zu sehen. Ein Glasdach sowie ein großes Heckfenster lassen viele Blicke auf die Monarchin zu, wenn sie winkend durch die Straßen rollt.

Die Fenster aus Panzerglas lassen sich vollständig herunterfahren – angeblich soll das britische Könighaus bei der Entwicklung auf ungetönte Fensterscheiben bestanden haben. Für den Innenraum sind Stoffbezüge für die Sitze sowie einen Innenraumbeleuchtung für Nachtfahrten vorgesehen. Auf Holz und Metallapplikationen an den Sitzen wurde beim Bau der Limousine verzichtet, um das laute Klappern von Degen oder Orden der Paradeuniform des kurz vor dem 95. Geburtstag der Queen verstorbenen Prinzgemahls zu verhindern.

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Für einen staatstragenden Ausstieg gaben nach hinten öffnende Türen viel Platz für Königin und hoheitliche Kopfbedeckungen. Die Türen können in einem Winkel von 87 Grad geöffnet werden. Das Fahrzeuggewicht von knapp 3,4 Tonnen lässt auf eine umfangreiche Sicherheitsausstattung schließen. Übrigens: Designer Dirk van Brackel, unter anderem verantwortlich für den Bentley Continental GT, hat die Bentley State Limousine gezeichnet.

"London Bridge is down"

Mit dem Tod der Queen tritt ein strenges Protokoll names "D-Day" in Kraft. "London Bridge is down", mit diesem Satz informierte der Privatsekretär die Premierministerin über den Tod der Queen. Im Anschluss wurden die ausländischen Regierungen informiert, die Flaggen im Land auf halbmast gesetzt und die ersten Pläne für das Staatsbegräbnis veröffentlicht. Gleichzeit wird Prinz Charles zum König erklärt.

An D-Day 4 dem vierten Tag nach dem Ableben der Queen findet die erste Probe für die Prozession durch London statt. Einen Tag später wird dann der Sarg vom Buckingham Palace zum Parlamentsgebäude Palace of Westminster überführt. Am 6. Tag findet die Probe für den Staatsbegräbniszug statt. Am zehnten Tag folgt dann das Staatsbegräbnis. Ihre letzte Ruhe findet Queen Elizabeth neben ihrem Ehemann Philip in der St. George’s Chapel auf Schloss Windsor. Zu dem Trauergottesdienst werden nicht nur englische Royals, sondern Staatsoberhäupter aus ganz Europa geladen.

Fazit

Große Motoren dürften der Queen nicht ganz fremd gewsen sein: Sie wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als Lastwagenfahrerin und -mechanikerin ausgebildet.

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