Der BMW Z4 hat im Laufe seiner Modellgenerationen einige technische Herausforderungen gezeigt. Besonders auffällig ist der Ölverbrauch bei bestimmten Baujahren, der bei Modellen aus dem Jahr 2020 aufgrund von Produktionsfehlern in den Motorblöcken auftrat. Diese Probleme wurden jedoch im Rahmen von Garantieleistungen behoben.
Ein weiteres sensibles Bauteil ist die Wasserpumpe, die sowohl mechanisch als auch elektrisch angetrieben und anfällig für Undichtigkeiten ist. Regelmäßige Kontrolle des Kühlwasserstands wird daher empfohlen.
Zudem gab es Rückrufe wegen defekter Anlasser-Relais, die ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellten. Fahrzeuge aus den Baujahren 2020 bis 2024 sollten entsprechend überprüft sein.
Wartung und Verschleißteile
Wie bei jedem Fahrzeug gibt es auch beim Z4 typische Verschleißteile, die mit der Zeit ersetzt werden müssen. Dazu gehören die Hardyscheibe der Kardanwelle und die Koppelstangen des Fahrwerks. Auch Federunterlagen früherer Baujahre neigen dazu, sich zu verdrehen und Geräusche zu verursachen.
Das adaptive M-Fahrwerk sorgt für besseren Komfort und präzisere Straßenlage, allerdings sind Ersatzteile wie die M-Sport-Bremssättel relativ teuer.
Rückrufe und technische Updates
BMW hat mehrere Rückrufaktionen für den Z4 durchgeführt. Neben Problemen mit den Anlasser-Relais gab es Vorfälle mit defekten Steuergeräten der Automatikgetriebe, die während der Fahrt unerwartet auf "Parken" schalten konnten. Auch elektronische Assistenzsysteme wie Frontkameras zeigten Schwächen, die das Notbremssystem beeinträchtigen konnten.
Preise und Marktübersicht
Die Preise für gebrauchte BMW Z4 variieren stark. Ältere Modelle sind ab etwa 24.000 Euro erhältlich, während gut ausgestattete Exemplare der letzten Generation bei rund 30.000 Euro beginnen. Der seltene M40i kostet mindestens 38.000 Euro.
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