Im Sommer 2025 kam das endgültige Aus für den Dodge Hornet – aktuell läuft der Verkauf der noch verbliebenen 348 Exemplare. Was als vielversprechendes Modell für den US-Markt gestartet war, scheiterte schnell an den neuen US-Zöllen auf importierte Fahrzeuge. Der Hornet, technisch ein Zwillingsmodell des Alfa Romeo Tonale, war nie wirklich ein Erfolg.
Stellantis baut den Hornet in seinem nahe Neapel gelegenen Werk in Pomigliano d'Arco. Dort entsteht auch der Alfa-Romeo Tonale, der sich optisch nur durch leicht geänderte Scheinwerfer-Grafiken, andere Felgen und ein paar geänderte Innenraum-Details vom Hornet unterscheidet. Die Motorisierung und die Ausstattung waren an die Bedürfnisse des US-Marktes angepasst. Während der Hornet aggressiv sportlich wirken sollte, sieht Stellantis den Tonale als höherwertig an. Der große Erfolg blieb für den Hornet dennoch aus.
Folgen der Entscheidung
Mit dem Ende des Hornet verliert Dodge ein erschwingliches Modell im Kompakt-SUV-Segment. Und erschwingliche Modelle sind auf dem US-Markt aktuell ein großes Thema – Neuwagen kosten dort im Durchschnitt 50.000 Dollar (aktuell umgerechnet zirka 43.000 Euro). Für viele US-Kunden ist der Einstieg in die Dodge-Modellreihe nun teurer. Der Durango, ein mittelgroßer SUV, rückt nun in den Vordergrund. Damit ist Dodge gezwungen, sich in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt neu zu positionieren.
Wer in den USA ein fast baugleiches Modell möchte: Alfa-Romeo bietet den Tonale auch dort an. Die Preise beginnen bei 36.000 Dollar (31.000 Euro) – die Abverkaufsmodelle des Hornet beginnen bei 30.000 Dollar (25.800 Euro).

Den mit dem Dodge Hornet nahezu baugleichen Tonale (Bild, hier in der europäischen Version) bietet Alfa Romeo auch in den USA an.












