Renault gibt mit dem R-Space Lab einen Ausblick darauf, wie die Marke das "Auto zum Leben" ab 2030 neu interpretieren will. Die Konzeptstudie, entstanden aus seinem Innovations-Think-Tank "Garage Futurama" und präsentiert im Rahmen des "futuREeady"-Strategieplans, ist dabei ausdrücklich ein rollendes Labor und kein Vorbote eines konkreten Serienmodells.
Riesen-Bildschirm über die gesamte Fahrzeugbreite
Im Cockpit steht der Mensch im Mittelpunkt: Ein gebogener OpenR-Panorama-Bildschirm, der sich über die gesamte Armaturenbrettbreite erstreckt, bündelt Tempoanzeige, Multimedia-Bereich und Assistenzhinweise. Zentrale Funktionen laufen über den unten abgesetzten Touchscreen mit seiner Smartphone-Bedienlogik. Dazu kommt ein kompaktes Lenkrad mit Steer-by-Wire-Technologie, das mehr Sicht nach vorn ermöglichen und den Komfort verbessern soll.
Beim Thema Sicherheit testet Renault neue Ansätze aus seinem "Human First"-Programm: Unter anderem ist ein taktiler Alkoholtester als Unterstützung für junge Fahrerinnen und Fahrer vorgesehen. Künstliche Intelligenz soll zudem kontextbezogene Funktionen ermöglichen. Zum Beispiel in Form eines weiterentwickelten "Safety Coaches" mit personalisierten Empfehlungen. Das System kann auch als Hilfe beim Zurechtfinden im Fahrzeug und auf Wunsch auch als Fahrassistenz dienen.
Die größte Bühne bekommt jedoch der Innenraum. Bei 4,50 Metern Länge und 1,50 Metern Höhe setzt Renault auf ein kompaktes One-Box-Layout mit überraschend viel Nutzwert. Die Front- und Vorhang-Airbags sind auf der Beifahrerseite in den Sitz integriert. Das schafft Raum für ein Multifunktions-Handschuhfach, das sich ausklappen und dann als Relax-Ablage für ausgestreckte Beine nutzen lässt. Der Beifahrersitz kann zudem bis in die zweite Reihe rücken.
Vollvariabler Innenraum
Hinten gibt es drei gleich breite Einzelsitze, deren Lehnen sich umklappen und deren Polster sich hochstellen lassen – für ein vollständig modulares Layout mit flachem Boden. Sitze nach vorn schieben für ein Fahrrad im Kofferraum, sperrige Gegenstände oder ein Haustier im Fond: Das Konzept zielt klar auf Alltagstauglichkeit, unterstützt durch bis zu 90 Grad weit öffnende Fondtüren. Für ein luftiges Raumgefühl sorgen schließlich große Glasflächen mit durchlaufender Windschutzscheibe bis ins Glasdach sowie schlanke Säulen und rahmenlose Türen.





