Warum Tesla Basismodelle von Standard in Hinterradantrieb umbenennt

Tesla benennt Standard-Modelle um
Warum Tesla Standard in Hinterradantrieb umbenennt

ArtikeldatumVeröffentlicht am 10.02.2026
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Tesla Model Y Standard Billig-Modell
Foto: Tesla

Tesla hat die Bezeichnung Standard für die Basisversionen seiner Modelle Model 3 und Model Y durch Hinterradantrieb ersetzt. Diese Änderung betrifft ausschließlich die Namensgebung, während die technischen Spezifikationen unverändert bleiben. Beide Modelle verfügen weiterhin über einen einzelnen Motor an der Hinterachse, eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h und eine Reichweite von bis zu 534 Kilometern nach WLTP.

Technische Unterschiede und neue Optionen

Das Model Y bietet nun eine Variante mit größerem Akku, der eine Reichweite von bis zu 657 Kilometern ermöglicht. Diese Version trägt den Namen Maximale Reichweite Hinterradantrieb und übertrifft damit sogar die Premium-Variante des Model Y, die auf 622 Kilometer kommt. Die Ausstattung der Basisversionen bleibt jedoch reduziert, mit Textilsitzen und ohne Touchscreen für die Fondpassagiere.

Preisgestaltung und Marktstrategie

Die Preise für die Basisversionen bleiben trotz der Namensänderung unverändert. Das Model 3 Hinterradantrieb startet bei 36.990 Euro, während das Model Y mit kleiner Batterie ab 39.990 Euro erhältlich ist. Die neue Variante mit größerem Akku kostet mindestens 46.990 Euro. Diese Preisgestaltung zeigt, dass Tesla weiterhin auf ein breites Angebot setzt, um unterschiedliche Käufergruppen anzusprechen.

Auswirkungen auf die Marktkommunikation

Die Umbenennung könnte Teil einer Strategie sein, die Modelle klarer zu positionieren und Missverständnisse zu vermeiden. Der Begriff Standard könnte bei potenziellen Käufern den Eindruck erweckt haben, dass es sich um minderwertige Fahrzeuge handelt. Mit der neuen Bezeichnung Hinterradantrieb wird der Fokus auf die Antriebsart gelegt, was technisch interessierte Käufer ansprechen könnte.

Verfügbarkeit und Zukunftsaussichten

Ob die neuen Bezeichnungen und Varianten auch in anderen Märkten eingeführt werden, bleibt abzuwarten. In den USA wurde kürzlich eine Basisvariante mit Allradantrieb vorgestellt, deren Verfügbarkeit in Deutschland jedoch noch unklar ist. Tesla könnte diese Strategie nutzen, um seine Modelle weltweit besser an die jeweiligen Marktanforderungen anzupassen.

Fazit