Fluffy Roborterhund Ford Boston Dynamics Ford
Fluffy Roborterhund Ford Boston Dynamics
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Fluffy Roborterhund Ford Boston Dynamics 11 Bilder

Robo-Hund hilft im Autowerk von Ford

3D-Helfer auf 4 Pfoten

Ford will Werke schneller für neue Produkte umrüsten und holt sich Hilfe bei Boston Dynamics: Deren Robo-Hunde erstellen schnell und günstig 3D-Karten.

Fahrerlose Transportsysteme gehören in einem modernen Automobilwerk zum Standard. So ein knallgelber Roboter-Hund fällt dann aber doch auf. Bei Ford sind gleich zwei der Vierbeiner von Boston Dynamics unter Vertrag. Sie helfen nicht nur im Getriebe-Werk Van Dyke in Detroit dabei, die Gebäude zu vermessen und 3D-Karten der Produktionshallen zu erstellen. Dazu trägt "Fluffy", einer der beiden Robo-Hunde, einen 3D-Scanner auf dem Rücken. Und weil der Fiffi so wendig ist, schafft er es in Ecken, die noch kein Laserstrahl vorher erfassen konnte.

Die Robo-Vierbeiner bei Ford im Video
1:06 Min.

Basis für neue Konstruktionsmodelle

"Fluffy" und "Spot", der andere Robo-Hund, patroullieren auf vorgegebenen Routen oder können von Herrchen oder Frauchen per Tablet ferngesteuert werden. Die beiden sind Teil eines Pilotprojekts, in dessen Verlauf die Ford-Entwickler zeigen wollen, wie man ganze Werke noch schneller und effizienter auf den Start von neuen Produkten umbauen kann. "Normalerweise werden in einem Werk im Laufe der Jahre Änderungen vorgenommen, die jedoch nur selten digital dokumentiert werden", erklärt Ford-Ingenieur Mark Goderis, der den Einsatz der beiden Robo-Hunde koordiniert. "Wenn die Roboter unsere Anlage scannen, können wir sehen, wie sie zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich aussieht und ein neues Konstruktionsmodell erstellen. Dieses digitale Modell wird dann verwendet, wenn wir die Anlage für umrüsten müssen".

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Nicht streicheln! Die Robo-Liebe hat auch bei Ford Grenzen!

Akkupower für 2 Arbeitsstunden

Zwei Wochen veranschlagen sie bei Ford bislang, um ein komplettes Werk zu digitalisieren. Mit Hilfe der beiden Robo-Hunde halbiert sich diese Zeit. "Fluffy" und "Spot" beherrschen drei Fortbewegungsarten. Gehen, für ebene Untergründe. Einen Passgang fürs Gelände. Und Treppensteigen, um von der einen in die andere Arbeitsebene zu kommen. Standardmäßig sind die beiden jeweils 30 Kilo schweren Robo-Hunde mit fünf Kameras ausgestattet. Eine Batterieladung reicht für fast zwei Stunden Arbeit mit einer maximalen Geschwindigkeit von 6 km/h. Und weil nicht jeder ein Problem damit hat, während der Arbeitszeit einem Roboter-Hund zu begegnen, warnt ein Hinweisschild vor allzu überschwänglicher Tierliebe: "Diensthund, nicht streicheln!"

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Nach Feierabend gibt's einen Knochen. Zum einscannen.

"Fluffys" Stärke ist seine Wendigkeit. Er kann Kameras und Scanner in Bereiche bringen, die vorher nur mit sehr großen Aufwand erreichbar waren. Wenn es sein muss, können die Roboter auch kriechen. Um die Batterien zu schonen, übernehmen mobile Transportmodule, sogenannte Scouter, den Transport der Roboter über weitere Strecken. Nach Feierabend dürfen die beiden auf die Hundedecke und dort einen Knochen einscannen.

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Fazit

Auch wenn die Vorstellung für Menschen ohne Roboter-Erfahrung noch etwas gruselig ist: So ein Robo-Hund übernimmt Arbeiten, die vorher nur schwer, bzw. mit größtem Aufwand möglich waren. Im Zweifel würde ein kleines Kettenfahrzeug sicher auch ähnliche Bilder liefern. "Spot" und "Fluffy" haben darüber hinaus eben noch einen gewissen Unterhaltungswert.

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