Seit dem Ende des Umweltbonus Ende 2023 gab es für E-Mobilität keine staatliche Kauf- oder Leasingförderung in Deutschland. Allerdings hat die Bundesregierung eine neue Elektroauto-Förderung beschlossen, die insbesondere private Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen unterstützt. Die wichtigsten Infos zu den neuen Fördermaßnahmen, was speziell beim Leasing von Elektroautos wichtig ist und welche Hersteller aktuell noch weitere Boni anbieten, lesen Sie hier.
🏆 Die von uns ermittelten E-Auto Leasing-Preiskracher:
Wesentliche Eckpunkte der neuen Förderung
- Förderzeitraum: 01.01.2026 bis 2029
- Fördersumme: Zwischen etwa 1.500 und 6.000 Euro, abhängig von Einkommen, Familienstand und Fahrzeugtyp.
- Für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) sind bis zu 6.000 Euro möglich.
Förderberechtigt sind Privatpersonen mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 80.000 € (bei Kindern entsprechend höher). Das Programm gilt sowohl für Kauf als auch Leasing von Neuwagen, sofern sie im Inland erstmals zugelassen werden. Für die Antragstellung auf die Förderung soll voraussichtlich ab Mai 2026 ein Online-Portal öffnen. Die Förderung kann dann rückwirkend für Fahrzeuge mit Zulassung ab 1.1.2026 beantragt werden. Die Mindesthaltedauer beträgt in der Regel 36 Monate, auch bei Leasing.
Für bestimmte Plug-in-Hybride und Elektroautos mit Range-Extender gibt es geringere Beträge, teils bis ca. 1.500–4.500 Euro, unter den Voraussetzungen einer Mindestreichweite von 80 km und einer CO₂-Grenze von 60 g/km.
E-Auto leasen: Darauf sollten Sie achten
Unsere Auswahl der günstigsten Leasing-Angebote verzichtet ganz bewusst auf Angebote, die nur unter bestimmten Umständen, wie etwa mit dem Nachweis einer Schwerbehinderung, zu bekommen sind. Auch gewerbliches Leasing lassen wir außen vor. Weil man als Privatkunde in beiden Fällen davon eben in der Regel nicht profitiert.
Achtung: Vor allem besonders günstige Leasing-Angebote können an diverse Bedingungen geknüpft sein. Nicht selten setzt eine niedrige Leasingrate hohe Einmalzahlungen von 3.000 bis 6.000 Euro voraus. Laufzeit und Kilometerleistung sind oft niedrig (z.B. 24 Monate bei 5000 km p.a.). Kürzere Laufzeiten sind in der Regel teurer. Und auch wer mehr Kilometer fahren möchte, muss mit einer höheren Leasingrate rechnen, die dann vielleicht doch nicht mehr so attraktiv ist und gegebenenfalls gar nicht im Online-Angebot ersichtlich ist, sondern erst auf explizite Nachfrage per Mail kommuniziert wird.
Achten Sie außerdem darauf, ob es sich bei den Angeboten um vorkonfigurierte Fahrzeuge handelt und weitere Ausstattungswünsche ausgeschlossen werden.
Zusätzlich zu den ausgezeichneten Angebotspreisen fallen nicht selten Überführungskosten in Höhe von teils über 1.000 Euro und Kosten für die Rückgabe des Fahrzeugs (120 bis rund 400 Euro) an. Die sollten Sie bei der Gesamtbetrachtung unbedingt mit einrechnen.
Hersteller-Boni für E-Autos: Wer bietet welche Rabatte
Um den Absatz von E-Modellen weiter anzukurbeln, setzten einige Hersteller in den vergangenen Monaten auf eigene Prämien und Rabatte. Ob Angebote dieser Art angesichts der neuen staatlichen Förderung auch in ein paar Monaten noch verfügbar sind, wird sich zeigen. Hier gibt’s aktuell besonders hohe Rabatte:
- Volkswagen gewährt aktuell 4.000 Euro Nachlass für ID.3, ID.4 und ID.5 sowie 5.000 Euro für den ID.7. Die Aktion ist vorerst bis Ende März begrenzt.
- Dacia gewährt bis 28. Februar 2026 einen Elektrobonus auf den Spring und reduziert seinen Basispreis so um 5.000 auf 11.900 Euro.
- Toyota startet mit einer üppigen Leasingprämie für verschiedene Modelle ins Jahr 2026. Beim vollelektrischen SUV bZ4X fällt der Rabatt mit 12.300 Euro am höchsten aus.
- Mit dem Cupra Tribe Bonus wird der Elektrokompakte Born 4.000 Euro, der E-SUV Tavascan 5.000 Euro günstiger.
- Renault bietet für die E-Tech-Modelle bis zu 2.000 Euro Rabatt.
THG-Quote: Zusätzlicher Vorteil fürs E-Auto-Leasing
Neben der staatlichen Kauf- und Leasingförderung bleibt die THG-Quote (Treibhausgas-Minderungsquote) auch 2026 eine kleine, aber lohnende Einnahmequelle – auch beim Leasing von Elektroautos. Der Markt für THG-Quoten ist zuletzt deutlich dynamischer geworden und bietet höhere Auszahlungen als in den Vorjahren. Im Vergleich zu 2024/2025 sind die Prämien deutlich gestiegen, weshalb E-Auto-Halter in diesem Jahr wieder von höheren Auszahlungssummen profitieren können als zuletzt.
Das Wichtigste zur THG-Prämie:
- Höhe: Viele Vermittler bieten für 2026 Prämien von über 300 Euro pro E-Auto, inklusive Neukunden- oder Kombinations-Bonussystemen. Die höchsten Angebote liegen aktuell bei rund 330 Euro je Fahrzeug.
- Berechtigung: Anspruch haben Halter eines rein batterieelektrischen Fahrzeugs – Plug-in-Hybride sind weiterhin ausgeschlossen. Der Halter muss im Fahrzeugschein eingetragen sein; beim Leasing gilt das ebenfalls, wenn der Leasingnehmer als Halter eingetragen ist.
- Antrag: Die Prämie wird über spezialisierte Anbieter beantragt, die die Quote beim Umweltbundesamt einreichen und die Auszahlung abwickeln. Vergleiche zeigen deutliche Unterschiede je nach Anbieter – ein Vergleich lohnt sich daher.
Warum E-Auto-Leasing eine gute Idee ist
Auch unabhängig von einer staatlichen Förderung ist das Leasing von E-Autos für Privatfahrer attraktiv. Gerade E-Auto-Einsteigern bietet das Leasing eine flexible Möglichkeit, die Antriebsform auszuprobieren, ohne das Auto gleich kaufen zu müssen. Wenn das Ganze auch am Ende des Leasings keine Liebesbeziehung wird, geht das Fahrzeug nach 12, 24 oder 36 Monaten zurück. Flexibler ist nur das Auto-Abo, zu dem Sie hier einen Test und attraktive Angebote finden.












