Manuell oder automatisch: Ford steht zum Schaltgetriebe im Mustang

Statement von CEO Jim Farley
Ford bekennt sich zur Handschaltung im Mustang

ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.03.2026
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Die Aussage fiel am Rande des Formel-1-Wochenendes in Melbourne, wo Ford erstmals seine Partnerschaft mit Red Bull Racing präsentierte. Farley betonte, dass der Mustang für viele Kunden mehr ist als reine Leistungsdaten, entscheidend sei das Fahrerlebnis. Dazu gehöre für viele Enthusiasten auch das eigenständige Schalten.

Handschalter wird zunehmend selten

In der Branche verschwindet das manuelle Getriebe zunehmend aus den Modellprogrammen. Gründe sind strengere Emissionsvorschriften, effizientere Automatikgetriebe und sinkende Nachfrage. Auch im Sportwagensegment dominieren mittlerweile Doppelkupplungs- oder Wandlerautomaten.

Für Hersteller wird die Entwicklung klassischer Handschaltungen zudem immer aufwendiger. Jede Variante muss homologiert und an aktuelle Abgas- und Effizienzvorgaben angepasst werden. Das ist teuer. Außerdem sinken die Stückzahlen der Fahrzeuge mit manuellen Getrieben, was die Entwicklung noch kostspieliger macht.

Mustang-Käufer greifen weiter zum Schalthebel

Beim aktuellen Mustang bleibt die Handschaltung vorerst im Programm. Das Sechsgang-Getriebe ist weiterhin für die V8-Version des Mustang GT erhältlich. Nach Angaben von Ford entscheiden sich noch immer genügend Käufer bewusst für diese Variante.

Für den Hersteller ist der Mustang damit auch ein Symbol für fahrerorientierte Modelle. Trotz Elektrifizierung und neuer Technologien soll das Modell weiterhin ein puristisches Fahrerlebnis vermitteln.

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