Škoda meldet für 2025 das beste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte. Der Umsatz kletterte auf 30,1 Milliarden Euro (plus 8,3 Prozent) und das operative Ergebnis auf 2,5 Milliarden Euro (plus 8,6 Prozent). Mit einer Umsatzrendite von 8,3 Prozent bleibt die Marke auf hohem Niveau profitabel, der Netto-Cashflow stieg auf den Rekordwert von 2,3 Milliarden Euro (plus 14,9 Prozent).
Absatz wieder mehr als eine Million Autos
Auch im Absatz geht es aufwärts: Weltweit lieferte Škoda 1.043.900 Fahrzeuge aus – ein Anstieg von 12,7 Prozent und erstmals seit sechs Jahren wieder mehr als eine Million Einheiten. In Europa (EU27+4) reichte es laut Herstellerangaben für Rang drei im Marken-Ranking, bei Elektroautos für Platz vier. Mit 840.295 Zulassungen (plus 9,6 Prozent) reklamiert Škoda zudem das stärkste Wachstum unter den Top-10-Marken in Europa.
Treiber der Entwicklung sind nach Angaben des tschechischen Herstellers neben dem Modellmix vor allem die elektrifizierten Modelle. Die Auslieferungen von batterieelektrischen Autos (BEV) und Plug-in-Hybriden haben sich auf 218.700 Fahrzeuge mehr als verdoppelt (plus 117,5 Prozent); 80 Prozent von ihnen waren reine E-Modelle. In Europa soll inzwischen mehr als jedes vierte ausgelieferte Škoda-Modell einen Stecker haben (25,7 Prozent). Besonders stark: Der kompakte E-SUV Elroq, der in Europa als zweitbestverkauftes Elektroauto genannt wird, während der Enyaq laut Škoda auf Rang sieben landet.
Im klassischen Portfolio bleibt der Octavia das wichtigste Modell und hat in der aktuellen vierten Generation seit 2020 die Marke von einer Million verkauften Einheiten überschritten. Hinter dem Bestseller folgen Kodiaq, Kamiq und Fabia. Škoda-CEO Klaus Zellmer sieht in der "klaren Kundenorientierung" die Basis für das Wachstum und kündigt an, die Elektrifizierung der Modellpalette 2026 weiter zu beschleunigen.
Škoda strebt weiteres internationales Wachstum an
Parallel treibt Škoda die Internationalisierung voran: In Vietnam startete die lokale Produktion von Kushaq und Slavia mit Partner Thanh Cong, in Indien legten die Auslieferungen auf 70.600 Fahrzeuge zu (plus 96,1 Prozent). Wachstum meldet Škoda auch aus der Türkei sowie aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Für Europa und die Kernmärkte sollen 2026 zwei neue E-Modelle zusätzlichen Schub bringen: Mit dem Epiq, der Škoda-Variante des VW ID. Cross, und dem siebensitzigen Peaq will Škoda sein rein elektrisches Angebot verdoppeln.





