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Sportwagen-Neuzulassungen März 2021: Elfer und lange nichts

Sportwagen-Neuzulassungen März 2021 Wer holt sich die Sportwagen-Krone?

Die Pkw-Neuzulassungen im März 2021 erholen sich langsam vom Corona-Lockdown vom Jahresanfang. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legt das Fahrzeugsegment um 11,4 Prozent zu.

Zum Jahresauftakt im Januar mussten die Sportwagen-Neuzulassungen einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat von 43,2 Prozent hinnehmen. Im Februar standen bei den Sportwagen immer noch ein starkes Minus von 34,1 in der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) aus Flensburg. Nun ist Erholung in Sicht, wenngleich der nächste Lockdown ansteht.

In absoluten Zahlen bedeuten die März-Zahlen 3.509 Neuzulassungen bei den Sportwagen, dennoch liegt der Zulassungsanteil an allen Neuzulassungen lediglich bei 1,2 Prozent. Da sind selbst die Vans besser dran: 4,9 Prozent bei den Mini-Vans und 2,9 Prozent bei den Großraum-Vans.

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Porsche rockt die Top Ten

Nach wie vor thront der Porsche 911 als die Sportwagen-Ikone an der Spitze der Zulassungsstatistik. 971 Zulassungen bedeuten ein Plus von 27,7 Prozent. Zu den Gewinnern in den Top 10 zählt nicht nur der zweitplatzierte BMW Z4 mit 566 Neuzulassungen und plus 16,21 Prozent. Der Bayer kann die Mercedes E-Klasse in der Coupéform hinter sich lassen. Hier stehen 455 Neuzulassungen und 13,0 Prozent Steigerung an. Während der Porsche Boxster auf Rang fünf 24,6 Prozent zulegen konnte, verbleibt der Cayman mit 116 Zulassungen auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Nach Rang fünf im Februar steht er nur noch auf Platz neun. Die Überraschung bei den Sportwagen-Neuzulassungen ist jedoch der Toyota Supra. 149-mal erhielt der kleine Sportwagen im März ein Kennzeichen – eine Steigerung von 451,9 Prozent. Allerdings entfallen auch 90,6 Prozent der Zulassungen auf gewerbliche Anmelder – im Sportwagensegment sind das in der Mehrheit Händler. Hier spielt vermutlich die Einführung des Toyota Supra mit dem Basis-Vierzylinder eine Rolle.

Zu den Verlieren unter den Top-10-Modellen zählt der Audi TT. Mit minus 10,0 Prozent landet er nur noch auf Platz vier, beim Mercedes AMG GT geht es um 21,4 Prozent zurück – das Modell liegt auf Rang sieben. Und auch der Ford Mustang muss einen Rückgang von 34,9 Prozent hinnehmen (Platz 8).

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Hinweis: Bei der Zulassungsstatistik handelt es sich um die offiziellen Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg. Die Einteilung in die jeweiligen Klassen erfolgt per Schlüsselnummer über die Hersteller. In der Statistik können auch Modelle erscheinen, die es nicht auf dem deutschen Markt gibt, oder die nicht mehr gebaut werden. Diese Besonderheit kann bei der KBA-Statistik auftreten, wenn z.B. ausländische Fahrzeuge erstmals in Deutschland zugelassen werden oder Fahrzeuge eine neue Ident-Nummer erhalten.

Fazit

1,2 Prozent Marktanteil an den Gesamtzulassungen sprechen eine deutliche Sprache. Die Sportwagen sind zwar emotionale Fahrzeuge, schaffen es aber nicht (mehr), im Markt eine relevante Käuferschaft zu erreichen. Es kann den Super-Premium-Herstellern jedoch nur Recht sein, wenn ihre Produkte eine gewisse Exklusivität haben.

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