Technik-Check Škoda Peaq: MEB, 89‑kWh‑Akku und 200 kW Laden

Škoda Peaq
Wie erreicht der Peaq 600 km?

ArtikeldatumVeröffentlicht am 21.01.2026
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Siebensitziges Elektro-SUV Skoda Space-BEV
Foto: Skoda

Der Škoda Peaq basiert auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns, der bereits in zahlreichen anderen Modellen erfolgreich eingesetzt wird. Herzstück des Fahrzeugs ist eine 89-kWh-Batterie, die eine Reichweite von über 600 Kilometern nach WLTP ermöglicht. Die Ladeleistung von bis zu 200 kW erlaubt es, die Batterie in kürzester Zeit aufzuladen, was besonders auf langen Strecken von Vorteil ist.

Škoda legt beim Peaq großen Wert auf Nachhaltigkeit. Der Innenraum ist mit lederfreien Materialien ausgestattet, die aus recycelten und nachhaltigen Quellen stammen. Zudem wird die Produktion des Fahrzeugs in einer CO2-neutralen Fabrik erfolgen, was die Umweltbelastung weiter reduziert. Diese Maßnahmen unterstreichen Škodas Engagement für eine umweltfreundliche Mobilität.

Design und Raumangebot

Das Design des Peaq orientiert sich an der neuen "Modern Solid"-Designsprache von Škoda. Klare Linien und eine robuste Optik prägen das Erscheinungsbild. Mit einer Länge von rund 4,9 Metern bietet das Fahrzeug nicht nur Platz für sieben Personen, sondern auch ein großzügiges Kofferraumvolumen. Die dritte Sitzreihe macht den Peaq besonders attraktiv für Familien.

Im Vergleich zu anderen Modellen im Segment, wie dem Kia EV9 oder dem Mercedes EQB, positioniert sich der Peaq als geräumiges und leistungsstarkes Fahrzeug. Während der Kia EV9 ebenfalls Platz für sieben Personen bietet, punktet der Peaq mit einer höheren Ladeleistung und einer vergleichbaren Reichweite. Der Mercedes EQB hingegen ist etwas kompakter, was ihn für andere Zielgruppen interessant macht.

Marktstart und Preis

Die Weltpremiere des Škoda Peaq ist für Sommer 2026 geplant, der Marktstart soll Ende desselben Jahres erfolgen. Preislich wird das Fahrzeug voraussichtlich oberhalb des Škoda Kodiaq angesiedelt sein, was es zu einem Premium-Angebot im Škoda-Portfolio macht. Mit einem geschätzten Einstiegspreis von etwa 50.000 Euro richtet sich der Peaq an Käufer, die Wert auf Qualität und Innovation legen.

Fazit