Vorgesehen sind zwölf Türme mit mehr als 13.000 Wohneinheiten auf einer Fläche von rund 836.000 Quadratmetern. Im Zentrum steht ein gestufter Hauptturm namens "Vision Iconic", umgeben von elf weiteren Gebäuden. Das Ensemble soll Wohnen, Freizeit, Handel und Mobilität miteinander verbinden und als eigenständiges Stadtquartier funktionieren.
Gebäude tragen Namen von Konzeptautos
Besonders auffällig ist die Namensgebung der Türme. Sie orientiert sich an bekannten Konzeptfahrzeugen von Mercedes-Benz – darunter Vision One-Eleven, Vision Mercedes Simplex (siehe Video), Vision Mercedes-Maybach 6 und Vision AVTR. Die Bezeichnungen greifen unterschiedliche Entwicklungsphasen der Marke auf, von frühen Designstudien bis zu neueren Zukunftsprojekten. Eine vollständige Liste aller zwölf Gebäudenamen liegt bislang nicht vor.
Gestaltung und Architektur
Die Formensprache der Anlage ist klar strukturiert und folgt dem Ansatz einer abgestuften Skyline. Die Baukörper steigen von den äußeren Gebäuden zum zentralen Turm hin an, wodurch der Eindruck einer zusammenhängenden Komposition entsteht. Materialien wie Glas, Metall und helle Oberflächen prägen das äußere Erscheinungsbild. Silber- und Chromtöne werden gezielt eingesetzt, um Bezüge zur Automobilmarke herzustellen, ohne das architektonische Konzept zu überlagern.
Im Inneren setzen die Planer auf eine ruhige, zurückhaltende Gestaltung. Dunkle Farbtöne, kombiniert mit Holz- und Ledermaterialien, bestimmen die Atmosphäre. Technische Ausstattung und Lichtführung sind funktional integriert, sollen aber nicht im Vordergrund stehen. Der Schwerpunkt liegt auf klaren Linien und einer neutralen Raumwirkung.
Freiflächen und Nutzung
Das Quartier erhält eine zentrale Promenade, die verschiedene Aufenthalts- und Freizeitbereiche verbindet. Vorgesehen sind Grünflächen, Wasserzonen sowie Bereiche für Veranstaltungen und gemeinschaftliche Nutzung. Ergänzt wird dies durch familienorientierte Angebote und Rückzugsorte für Anwohner.
Zum Nutzungskonzept gehören Fitnessbereiche, Sportanlagen, Räume für kulturelle Veranstaltungen und eine digitale Infrastruktur. Geplant sind auch Lademöglichkeiten und Mobilitätsdienste, die den Zugang innerhalb des Areals erleichtern sollen.
Mercedes-Benz beschreibt das Projekt als Versuch, Elemente der eigenen Designtradition in den städtischen Raum zu übertragen. Für Binghatti steht die Erweiterung der Kooperation zu einem zusammenhängenden Stadtquartier im Vordergrund.





