Gegenüber dem bZ4X wächst der neue bZ4X Touring in der Länge um 140 auf 4.830 Millimeter und in der Höhe um 20 auf 1.670 Millimeter. Dadurch erhöht sich das Laderaumvolumen auf bis zu 669 Liter. Dank der im Verhältnis 40:60 umklappbaren Rücksitzbank lässt sich das Platzangebot bei Bedarf auch erweitern.
Länger und höher bringt mehr Platz
Im Vergleich zum bZ4X weist das neue Touring-Modell einen robusteren Abenteuer-Look auf. Dazu trägt eine Reihe von Styling-Details bei, etwa das schwarze Finish der Radhäuser, schwarze Felgen sowie die Dachreling. Die wichtigsten optischen Änderungen betreffen die verlängerte Heckpartie, die einen neuen unteren Stoßfänger und LED-Rückleuchten im Outdoor-Look besitzt. Die Farbpalette umfasst unter anderem die neue Lackierung Brilliant Bronze.
Innen gibt es eine neue Mittelkonsole und ein neues Design der Instrumententafel mit einem serienmäßigen 14-Zoll-Multimediadisplay. Eine spezielle Navigationsfunktion wählt auf der Grundlage des aktuellen Batterieladestands und der verbleibenden Reichweite des Fahrzeugs automatisch eine Route mit empfohlenen, bequem zu erreichenden Ladestationen aus. Den SUV-Charakter des Modells unterstreicht die neue Innenraumfarbe City Moss Green.
Zwei E-Antriebsvarianten
Auf der Elektroantriebsseite ergeben sich keine Änderungen. Auch der bZ4X Touring ist mit Front- oder Allradantrieb zu haben. Toyota nennt für das Modell mit Frontantrieb 165 kW (224 PS) und 268 Nm, der bZ4X Touring mit Allradantrieb tritt mit 280 kW (380 PS) an. In beiden Antriebsvarianten verfügt der neue bZ4X Touring über eine Lithium-Ionen-Batterie mit 74,7 kWh Bruttokapazität und ausstattungsabhängig ein 11- oder 22-kW-Bordladegerät. Am Schnelllader kann der Touring mit bis zu 150 kW Ladeleistung zapfen, wodurch sich die Batterie in 28 Minuten von zehn auf 80 Prozent laden lässt. Die WLTP-Reichweite gibt Toyota mit bis zu 591 Kilometer an. Für die Optimierung von Reichweite und Ladezeiten sorgt neben einer Wärmepumpe auch eine Batterievorkonditionierung.
Marktstart und Preise
Die maximale Anhängelast des bZ4X Touring beträgt 1.500 Kilogramm. Die Einführung des bZ4X Touring in Europa ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant. Bestellt werden kann das neue Toyota-Top-Elektromodell ab Anfang Februar 2026 in zwei Ausstattungsvarianten. Bereits in der Einstiegsversion Teamplayer sind unter anderem Matrix-LED-Scheinwerfer, ein 14-Zoll-Multimedia-Display, eine Rückfahrkamera, ein Navigationssystem, eine Ambientebeleuchtung, eine Sitzheizung für die Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad, das Smart-Key-System, ein automatisch abblendender Innenspiegel sowie 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit dabei. Hier starten die Preise ab 49.990 Euro für das Modell mit Vorderradantrieb, respektive ab 55.000 Euro für die Allradversion. Der normale bZ4x startet bereits ab 39.990 Euro, in der Variante Teamplayer allerdings erst ab 47.990 Euro.
Die Top-Version Lounge ist ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich und bietet weitere Ausstattungselemente wie ein Panoramadach, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine elektrische Sitzverstellung für den Fahrersitz mit Memory-Funktion, beheizbare und belüftete Sitze vorne und hinten, einen digitalen Rückspiegel, ein 22-kW-Bordladegerät und einen automatischen Einpark-Assistenten. Zudem halten ein Spurwechsel-Assistent und ein Querverkehrs-Assistent Einzug. Die Lounge-Allradversion startet ab 59.500 Euro.
Zu den Händlern rollt das neue Modell ab Mai 2026.
Eine Namensgebung wie bei BMW
Was BMW über die Namensgebung der Japaner denkt, ist nicht bekannt. Touring steht bei den Bayern seit Jahrzehnten für deren Kombi-Modelle. Und: Der neue Touring ist quasi das Schwestermodell zum bereits in den USA vorgestellten Subaru Trailseeker, der hierzulande als E-Outback kommen wird. Toyota selbst nennt seinen neuen Kombi in den USA bZ Woodland.







