Mercedes CLS 400 im Fahrbericht

Nobel-Coupé mit Facelift

Mercedes CLS 400, Frontansicht Foto: Mercedes 13 Bilder

Neue Motoren, neues Licht, aufgefrischtes Interieur – die aktuelle Modellpflege verändert mehr als nur die Gesichtszüge des viertürigen Nobel-Coupés. Wir sind den Mercedes CLS 400 gefahren.

Erstaunliche Zahlen über den Mercedes CLS gefällig? 120.000: So viele CLS wurden seit 2004 gebaut. Nicht viel in Golf-Maßstäben, doch in der Luxusklasse sehr beachtlich. 4.403: Mit dieser Zahl in Euro steht die Manufaktur-Lackierung Alanitgrau des CLS 400 auf dieser Seite in der Preisliste. 36: So viele LED-Einheiten stecken in jedem der beiden optionalen Multibeam-Scheinwerfer.

Womit wir bei einem der zentralen Punkte des CLS-Facelifts angekommen wären: Hier debütiert die aktuellste Auflage des adaptiven LED-Lichts bei Mercedes. Full-LED-Licht hat der Mercedes CLS ohnehin, gegen rund 1.900 Euro Aufpreis gibt es nun die Multibeamer, in denen im Prinzip das Intelligent Light System der S-Klasse mit 24 zusätzlichen, einzeln ansteuerbaren LED-Einheiten steckt, die gezielt so schaltbar sind, dass sie etwa bei Fernlicht den Gegenverkehr oder vorherfahrende Fahrzeuge abschatten.

Mercedes CLS mit seidigem Antrieb

Das funktioniert in der Praxis sehr gut und ähnlich perfekt wie das prinzipiell vergleichbare Matrixlicht von Audi. Ergänzt wird das adaptive Fernlicht beim Mercedes CLS durch weitere Funktionen wie das per GPS vorausschauende Kreisverkehr- und Kurvenlicht oder das Autobahn-Fernlicht, das die Gegenfahrbahn komplett abdunkelt.

Natürlich hat das viertürige Nobel-Coupé mit der Baureihenbezeichnung C 218 nach der Modellpflege noch weitere Highlights zu bieten. Neue Motoren etwa, wie den V6 im Mercedes CLS 400. Der hat zwar genauso viel Hubraum wie der alte 350 (3.498 cm³), aber Turboaufladung sowie etwas mehr Leistung (333 statt 306 PS). Zudem ist der CLS 400 rund 2.200 Euro billiger als der Vorgänger. Wie alle Mitglieder dieser Motorenfamilie erweist sich der Biturbo-V6 als kultivierte, seidige Antriebsquelle, die gut mit der Siebenstufenautomatik harmoniert. Ebenso neu ist das Einstiegsmodell CLS 220 CDI mit Neungangautomatik (ab 54.086 Euro). Neun Gänge: eine letzte erstaunliche Zahl zum CLS.

Fazit

Effizienter und schöner wurde der Mercedes CLS, zudem hat er eines der besten Lichtsysteme – vier Lenkräder mit Sternchen.

Technische Daten
Mercedes CLS 400
Grundpreis 63.308 €
AußenmaßeLänge x Breite x Höhe 4937 x 1881 x 1418 mm
KofferraumvolumenVDA 520 l
Hubraum / Motor 3498 cm³ / 6-Zylinder
Leistung 245 kW / 333 PS bei 5250 U/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Verbrauch 7,1 l/100 km
Alle technischen Daten anzeigen
Neu Registrieren

Erstellen Sie ein kostenloses Profil und profitieren Sie von vielen Vorteilen:

  • Zugriff auf alle technischen Daten
  • Artikel kommentieren
  • Teilnahme an Gewinnspielen
  • Schneller PDFs kaufen
  • 360° Ansichten von Autos
  • Exklusives PDF-Bonus-Programm
Kostenlos anmelden
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Kommentar schreiben
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Top Aktuell Teaser BMW 3er Neuer BMW 3er G20 (2018) Erstes Teaserbild durchgesickert
Beliebte Artikel 06/2014, Mercedes CLS Facelift Mercedes CLS Facelift-Preise Luxusviertürer wird günstiger BMW 520d Gran Turismo, Jaguar XF Sportbrake 2.2 D, Mercedes CLS 250 CDI Shooting Brake BMW 520d, Jaguar XF, Mercedes CLS Edle Kombis mit sparsamen Antrieben
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen VLN 7 - Nürburgring - 22. September 2018 VLN, 7. Lauf 2018 Black Falcon siegt vor Frikadelli Falken Porsche 911 GT3 R 2019 - VLN 7 - 20. September 2018 VLN Vorschau, 7. Lauf 2018 Falken mit neuem Porsche
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer VW Käfer 1302 LS Cabriolet, Frontansicht Top 10 Ranking H-Kennzeichen Die Oldtimer-Charts 2018 Volkswagen Käfer 1200 Cabriolet (1961) VW Käfer Auktion Schwedens größtes Käfer-Museum macht zu
Promobil Elektromobilität 10 Elektrofahrzeuge für Camper E-Bike, E-Scooter, Segway & Co. Dethleffs Pulse I 7051 im Test Modernes Mobil mit netten Details
CARAVANING Fendt Diamant 560 im Test Fendt Diamant 560 im Test Dezent aufgewertet Range Rover Velar Zugwagen-Test Range Rover Velar Starker SUV mit kleinen Mankos