In der Öffentlichkeit herrschten lange Zweifel, ob es Audi mit seinem Formel-1-Engagement auch ernst meint. Bei der Vorstellung des Projekts Mitte 2022 stand noch Markus Duesmann am Ruder der VW-Tochter. Der ursprüngliche Plan sah vor, den Sauber-Rennstall nur zu 75 Prozent zu übernehmen. Als Chef des neuen Werksteams wurde Andreas Seidl verpflichtet.
Von diesen Plänen ist zweieinhalb Jahre später nicht mehr viel übriggeblieben. Kurz schwirrten sogar Gerüchte durchs Fahrerlager, dass der Formel-1-Einstieg unter dem neuen Auto-Geschäftsführer Gernot Döllner komplett beerdigt wird. Mittlerweile lässt sich aber sagen: Das Gegenteil der Fall. Trotz Branchenkrise stürzt sich Audi mit voller Kraft in das Abenteuer Königsklasse.
Weil die Rennställe ...












