Die Formel 1 ist ein Technikwettbewerb. Normalerweise macht das Auto, der Motor oder beides im Paket den Unterschied. Von 2006 bis 2013 regierte die Aerodynamik. Mit Beginn der Hybrid-Ära 2014 war der Motor das dominierende Element. Erst fünf Jahre später hatten Ferrari und Honda zu Mercedes aufgeschlossen und es herrschte wieder Parität zwischen Chassis und Antrieb.
In der Groundeffect-Ära seit 2022 hat sich das Kräfteverhältnis gedreht. Aerodynamik und Fahrwerk spielen die Hauptrolle. Die Motoren liegen alle ungefähr auf einem Niveau. Über Sieg und Niederlage entscheidet, wer in einem minimalen Fenster an Bodenfreiheit den stabilsten Abtrieb produziert und eine gute Fahrzeugbalance für alle Kurventypen hinbekommt.
Technik-Guru Adrian Newey ...












