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Hanoi, Miami und Buenos Aires

Drei neue F1-Rennen für 2019?

USA - Formel 1 - Grid Girls Foto: sutton-images.com 20 Bilder

Schon 2019 könnte der Kalender um drei Rennen erweitert werden. Hanoi, Miami und Buenos Aires wollen schon 2019 auf den Formel 1-Kalender. Die Rennstrecken befinden sich bereits im Prozess der Abnahme von FIA-Experten.

28.02.2018 Michael Schmidt

Der Formel 1-Zirkus könnte 2019 um drei Rennstrecken erweitert werden. Die vietnamesische Hauptstadt Hanoi und die Florida-Metropole Miami bewerben sich mit neuen Stadtkursen um einen Grand Prix. Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires will seine frühere Formel 1-Strecke an die modernen Sicherheitsbestimmungen anpassen.

Nach Informationen von auto motor und sport werden Hanoi und Miami mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nächstes Jahr Teil des Kalenders sein. Bei Buenos Aires ist die Finanzierung der Streckenumbauten und des Startgeldes für das Feld noch nicht geklärt.

Neue F1-Stadtkurse in Hanoi und Miami

David Coulthard - Buenos Aires - 2008 Foto: Red Bull
Red Bull-Pilot David Coulthard war für einen Showrun schon 2008 in Buenos Aires.

In Hanoi soll die Formel 1 auf einem Kurs mitten im Herzen der Millionen-Metropole fahren. Die Länge beträgt mehr als fünf Kilometer. Die Streckenführung wurde von der FIA bereits abgenommen. Der geplante Stadtkurs von Miami wird am ersten März-Wochenende inspiziert. Der 5,2 Kilometer lange Kurs mit 17 Kurven erinnert in seinem Layout an den Baku City Circuit und führt am Four Seasons Hotel vorbei. In beiden Fällen können die Strecken bis zum nächsten Jahr fertiggestellt werden.

Das Verfahren zur Ausarbeitung neuer Stadtkurse hat sich geändert. Früher wurde der Aachener Rennstrecken-Designer Hermann Tilke losgeschickt, um mit den örtlichen Behörden eine Streckenführung auszuarbeiten. Doch Liberty wünscht sich mehr Abwechslung. Das neue Formel 1-Management schickt eigene Leute an die Orte, die einen Grand Prix veranstalten wollen. Die suchen sich die spektakulärste Streckenführung aus.

FIA-Chefinspektor Charlie Whiting muss dann bei einem Ortstermin prüfen, ob das vorgeschlagene Layout mit den Sicherheitsbestimmungen des Weltverbandes vereinbar ist. Gibt er grünes Licht, wird das Büro Tilke losgeschickt, um die Strecke zu bauen.

Umbauten in Buenos Aires notwendig

In Buenos Aires ist die Situation anders. Es existiert bereits eine Multifunktions-Anlage namens Autódromo Juan y Oscar Alfredo Gálvez mit insgesamt 15 Streckenvarianten. Der Veranstalter in spe würde gerne wieder auf das Layout Nr. 15 zurückkehren, auf dem von 1974 bis 1981 der GP Argentinien ausgetragen wurde.

Die FIA verlangt jedoch nicht nur eine Modernisierung der Sicherheitseinrichtungen, sondern auch eine Modifikation der Streckenführung im Bereich der großen Kurve zwischen den beiden Geraden mit einer Länge von jeweils mehr als einem Kilometer. Der 180 Grad-Bogen, der mit den aktuellen Autos absolut voll ginge, soll durch eine Kombination mehrerer Kurven abgelöst werden. Der Umbau bedeutet für den Streckenbetreiber eine erhebliche Investition. Geld, das erst noch gefunden werden muss.

Neuester Kommentar

Wer sich mal das Layout No 15 ansieht, wird sehen, dass locker 80% Vollgas ist, etwa wie der alten Österreichring - dagegen ist Monza gar nichts.

Die Peraltada in Mexiko war wie die Parabolica früher mit Kiesbett eine Herausfoderung.

cap0815 1. März 2018, 13:23 Uhr
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