Die Teams waren gewarnt. Am ersten Trainingstag zum Australien-GP wurden alle 20 Formel-1-Autos mit zwei zusätzlichen Kameras ausgerüstet, die von beiden Seiten direkt auf den Frontflügel und Heckflügel zielen. Ein detaillierter Einsatzplan legte fest, bei welchem Fahrer in welcher Trainingssitzung welche Kamera filmte.
Die 50 Gramm schweren Kameras zeichneten permanent auf. Das konnte bei einem Formel-1-Fahrer im ersten Training rechts vorne und links hinten sein, beim Teamkollegen umgekehrt. Und im zweiten Training wieder anders.
Der Weltverband begann bereits letztes Jahr, den Teams genauer auf die Finger zu schauen. Es hatte sich herumgesprochen, dass einige Autos mit Frontflügeln ausgerüstet waren, die sich bei zunehmender Last verbogen,...












