Indy 500: So wird Mick Schumachers Debüt noch deutscher

Indy-500-Speziallackierung mit deutschem Sponsor
Mick Schumacher dreht an den Schrauben

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.05.2026
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IndyCar - Indy 500 2026 - Mick Schumacher - Rahal Letterman Lanigan
Foto: RLL (Hintergrund über KI erweitert)

Keine Sorge: Die Änderungen fallen nicht allzu dramatisch aus. Während große Teile des Renners weiter das Rot und Schwarz der vorherigen Läufe aufnehmen, zeigt sich die Nase nun weiß. Damit sind alle Farben der deutschen Würth-Gruppe vertreten. Außerdem streuten die Grafiker sehr eifrig das weltbekannte Logo der Experten für Montagetechnik über das Auto.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass der US-Ableger den Rennsport unterstützt. Regelmäßig tragen NASCAR-Renner den Namen mit dem schwer auszusprechenden Umlaut. Chief Commercial Officer Kurt Weinhardt freut sich: "Die Partnerschaft zwischen RLL und der Würth-Gruppe ist eine spannende Gelegenheit, einen jungen deutschen Rookie wie Schumacher zu unterstützen."

"Es ist inspirierend zu sehen, wie ein Rookie beim Indy 500 antritt – einem der ikonischsten Rennen der Welt. Als starke deutsche Marke ist Würth stolz darauf, ihn zu Beginn seiner IndyCar-Reise zu begleiten und gleichzeitig als globaler Marktführer mit einer klaren Vision weiter zu wachsen: unsere Präsenz in Nordamerika weiter auszubauen, so wie wir es bereits weltweit getan haben."

IndyCar - Indy 500 2026 - Mick Schumacher - Rahal Letterman Lanigan
IndyCar

Schumachers Plan für das Indy 500

Micks Ziel ist es nun, die Partnerschaft direkt erfolgreich zu gestalten. Bisher tat sich der deutsche IndyCar-Rookie noch wiederholt schwer – wie so häufig kam obendrein das Pech. Nach sechs von insgesamt 18 Rennen im Jahr 2026 bleibt sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis ein beeindruckender vierter Startplatz, den er bei seinem ersten Ovalrennen in Phoenix erreichte – gerade einmal seinem zweiten Einsatz in der Serie.

Dort lag er zeitweise innerhalb der Top 11, bevor ein Defekt an der Druckluftpistole sein Endergebnis zerstörte. Auch bei der Indy-Generalprobe auf dem IMS-Rundkurs am 9. Mai lag Schumacher am Rande eines Top-10-Resultats, dann hagelte es eine Strafe nach einem unglücklichen Kontakt. Spätestens beim Saisonhöhepunkt will er die rote Laterne jetzt endgültig loswerden. Auch wenn der 27. von 33 Starträngen nicht sonderlich gut klingt, wurde der 27-Jährige schnellster Rookie im Qualifying. Das reicht Schumacher natürlich nicht.

Am Sonntag soll der große Durchbruch gelingen. Wenn der Regen fernbleibt, startet die 110. Ausgabe um 18:45 Uhr deutscher Zeit. Die deutschen Sender Sky und Motorvision+ werden jedoch deutlich früher in die Berichterstattung einsteigen.