IndyCar-Renner-Auto für 2028: Mick Schumachers künftiger Dienstwagen

Neues IndyCar-Modell für 2028
Mick Schumachers künftiger Dienstwagen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 29.07.2026
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IndyCar - Auto - 2028
Foto: Mackenzie Williams

Mit dem IR-28 schlägt die IndyCar Series ab der Saison 2028 ein neues Kapitel auf. Erstmals seit der Einführung des DW12 vor 16 Jahren erhält die nordamerikanische Rennserie in weiterführender Zusammenarbeit mit dem italienischen Hersteller Dallara ein komplett neues Chassis.

Optisch fällt der neue Bolide sofort auf: Die Karosserie wirkt schlanker und die Frontpartie erinnert nun stärker an das Design moderner Formelrennwagen. Für die zwei Versionen des Front- und Heckflügels für Oval- und Rundrennstrecken sowie Superspeedways wurde auf ein völlig neues Designkonzept gesetzt, das sich optisch stark vom Vorgänger unterscheidet.

Insgesamt soll ist die Aerodynamik des Autos darauf ausgelegt sein, den Luftstrom des Wagens so zu verbessern, dass damit mehr Gelegenheiten für Überholmanöver entstehen. Zusätzlich verfügt das Auto ab 2028 über digitale Positionsanzeigen, dank denen Fans das Renngeschehen live auf der Strecke mitverfolgen können.

IndyCar Auto - Dallara IR-28 - 2028
Mackenzie Williams

Mehr Leistung, weniger Gewicht

Auch technisch gibt es einige Neuheiten. Der Rennwagen soll insgesamt rund 45 Kilogramm leichter sein als der Vorgänger. Zudem werden neue 2,4-Liter-V6-Motoren aus der Zusammenarbeit von Chevrolet und Honda verbaut, welche durch ein Fenster in der Motorabdeckung zu sehen sind. Insgesamt stehen den Fahrern damit zukünftig bis zu 760 PS Verbrennerleistung zur Verfügung.

Darüber hinaus erhält auch der Hybridantrieb eine Verbesserung: Zukünftig soll die Batterie 14 Mal so viel Energie speichern wie aktuell und zudem neun Kilogramm einsparen. Das neue Getriebe soll weitere elf Kilo von der Waage nehmen.

IndyCar Auto - Dallara IR-28 - 2028
Mackenzie Williams

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen

Mit der wachsenden Leistung erhält der neue Rennwagen auch erweiterte Sicherheitsstandards. Verstärkte Seitenstrukturen sollen den Schutz bei seitlichen Einschlägen durch eine erhöhte Energieabsorption verbessern. Zudem soll das neue Aero-Konzept des Fahrzeugs, dass es bei Rutschern oder Drehern den Bodenkontakt verliert.

Darüber hinaus soll das neue Auto über elektronisch verstellbare Stabilisatoren für den Fahrer verfügen. Diese erleichtern das Tuning des Rennwagens während der Fahrt. Durch den Wegfall der vorherigen Einstellknöpfe und -griffe soll das gleichzeitig für mehr Fahrsicherheit sorgen. Änderungen an der Cockpitbelüftung verbessern die Kühlung und damit die Leistungsfähigkeit der Fahrer.

Die ersten Testfahrten mit dem neuen Fahrzeug finden bereits in den nächsten Tagen statt. Vom neuen Konzept versprechen sich die Entwickler schnellere Rundenzeiten und Streckenrekorde sowie mehr Zweikämpfe auf der Piste.

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