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Alpine-Fahrer: Streit um Oscar Piastri eskaliert

Streit um Alonso-Nachfolge eskaliert Piastri lehnt Alpine-Cockpit ab

Alpine hat offiziell bekanntgegeben, dass Oscar Piastri 2023 die Nachfolge von Fernando Alonso antreten soll. Doch der Junior-Pilot will das Stammcockpit nicht. Er kündigte einseitig die Trennung von Alpine an. Offenbar hat der Australier bereits einen Deal mit McLaren in der Tasche.

Der plötzliche Abgang von Fernando Alonso hat Alpine in eine schwere Krise gestürzt. Schien es vor wenigen Tagen noch so, als könne sich die Teamleitung entspannt zwischen zwei starken Fahrern entscheiden, stehen Firmenboss Laurent Rossi und Teamchef Otmar Szafnauer nun plötzlich ohne einen geeigneten Kandidaten für das zweite Cockpit neben Esteban Ocon da.

Dabei war die Nachfolge für Alonso eigentlich eine klare Sache. Nachwuchspilot Oscar Piastri gilt als eines der größten Talente im Rennsport. Genau wie George Russell und Charles Leclerc gewann der Australier die Titel in der Formel 3 und der Formel 2 direkt im ersten Anlauf. Alpine hatte den Youngster schon lange gefördert. Mit Testeinsätzen im Vorjahresauto wurde der 21-Jährige akribisch auf den Einstieg in der Königsklasse vorbereitet.

Doch schon in Ungarn kamen Gerüchte im Fahrerlager auf, dass Piastri auf einmal nicht mehr für Alpine fahren wolle. Er habe angeblich bereits einen Vertrag mit McLaren unterschrieben, hieß es. Szafnauer bestätigte am Dienstagvormittag (2.8.) gegenüber der Presse, dass die Beförderung etwas komplizierter werden könnte: "Er hat mir gesagt, dass er noch seine Optionen ausloten will – was auch immer das heißen soll."

Oscar Piastri - Formel 1 - 2022
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Alpine hat offiziell bestätigt, dass Ocon und Piastri 2023 das Fahrerduo bilden sollen.

Alpine verkündet Piastri-Beförderung

Am Abend schienen die Differenzen dann plötzlich beseitigt. Alpine verschickte eine offizielle Meldung, dass Piastri 2023 das zweite Cockpit besetzen wird. Dabei betonte der Rennstall erneut, wie sehr man den Youngster in den vergangenen Jahren gefördert hat. Ungewöhnlich bei der Pressemitteilung war nur, dass es kein Statement von Piastri selbst zu seinem Aufstieg in die Formel 1 gab.

Das kam dann eine knappe Stunde später. Über die sozialen Medien gab der Juniorfahrer bekannt: "Ich habe mitbekommen, dass Alpine ohne mein Einverständnis eine Pressemitteilung ausgesendet hat, nach der ich nächstes Jahr für sie fahre. Das ist falsch. Ich habe keinen Vertrag mit Alpine für 2023 unterschrieben. Ich werde nächstes Jahr nicht für Alpine fahren.”

Damit steht Aussage gegen Aussage. Laut Szafnauer hat Alpine sehr wohl einen gültigen Vertrag mit Piastri für die kommende Saison. Der Pilot könne demnach nicht so einfach die Seiten wechseln. Die Frage lautet allerdings, ob man einen Fahrer mit aller Macht halten soll, der das gar nicht will. Auf der anderen Seite hat Alpine viel Geld in die Ausbildung von Piastri investiert. Ihn jetzt kampflos ziehen zu lassen, scheint keine Option.

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Oscar Piastri will seinen Abschied von Alpine erzwingen. Verpokert sich der Youngster am Ende?

Streit vor Gericht?

Die ganze Piastri-Saga erinnert stark an den Streit um Alex Palou vor ein paar Wochen. Der IndyCar-Champion des Vorjahres besitzt einen gültigen Vertrag bei Ganassi Racing. Genau wie im Fall von Piastri verkündete der Rennstall die Verlängerung um ein weiteres Jahr, die dann kurze Zeit später vom Piloten dementiert wurde. Auch hier war es McLaren, das einen Piloten trotz bestehender Verträge angelockt hatte.

Der Fall Palou beschäftigt mittlerweile die Gerichte in den USA. Gut möglich, dass auch der Streit um Piastri juristisch ausgefochten wird. Vielleicht finden beide Rennställe aber noch zu einer gütlichen Einigung. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, dass Daniel Ricciardo im Gegenzug zurück zu Alpine wechselt. Der Australier besitzt für 2023 eigentlich noch einen fixen Vertrag bei McLaren. Doch nach der Verpflichtung von Piastri bliebe ihm kein Platz mehr.

Aus dem Fahrertausch würde Alpine als klarer Verlierer hervorgehen. Ricciardo fand nach seinem Wechsel zu McLaren nur selten zur alten Form. Das interne Duell gegen Lando Norris ging klar verloren. Außerdem lief die Trennung vom Alpine-Vorgängerteam Renault nach der Saison 2020 nicht gerade freundschaftlich ab. Dass Ricciardo nun zwei Jahre später wieder anklopfen könnte, hätte man damals sicher nicht erwartet.

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