Die Superlizenz-Gebühr setzt sich aus einer festen Grundgebühr und einem variablen Betrag zusammen, der von den in der Vorsaison erzielten Punkten abhängt. Für 2026 beträgt die Grundgebühr 11.842 Euro, hinzu kommen 2.392 Euro pro WM-Punkt. Diese Regelung sorgt dafür, dass die erfolgreichsten Fahrer auch die höchsten Gebühren zahlen. Lando Norris, der in seiner Weltmeister-Saison 2025 insgesamt 423 Punkte erzielte, muss für seine Superlizenz 1.023.658 Euro entrichten. Max Verstappen, der mit zwei Punkten nur knapp hinter Norris lag, zahlt 1.018.874 Euro. Neulinge wie Arvid Lindblad und die Rückkehrer Valtteri Bottas sowie Sergio Perez kommen hingegen mit der Grundgebühr von 11.842 Euro davon.
Die hohen Gebühren sollen nicht nur die FIA finanzieren, sondern auch einen Beitrag zur Sicherheit und Weiterentwicklung des Sports leisten. Ein Teil der Einnahmen fließt in Sicherheitsprogramme und die Verwaltungskosten der FIA. Die gestaffelte Gebührenstruktur wird als fair angesehen, da sie die finanziellen Belastungen an den sportlichen Erfolg koppelt. Teams und Fahrer, die von ihrem Erfolg profitieren, tragen somit auch mehr zur Finanzierung des Sports bei.
Auswirkungen auf Teams und Fahrer
In den meisten Fällen übernehmen die Teams die Kosten für die Superlizenz ihrer Fahrer. Für Konstrukteure wie McLaren, die mit Lando Norris und Oscar Piastri zwei Top-Fahrer unter Vertrag haben, bedeutet dies eine erhebliche finanzielle Belastung. Die Gesamtkosten für die Superlizenzen der beiden Fahrer belaufen sich auf über zwei Millionen Euro. Glücklicherweise werden diese Ausgaben nicht auf das limitierte Teambudget angerechnet, sodass die technische Entwicklung nicht darunter leidet.
Die Superlizenz ist nicht nur ein finanzieller Faktor, sondern auch ein Instrument zur Sicherstellung der sportlichen Integrität. Fahrer müssen bestimmte Kriterien erfüllen, um eine Superlizenz zu erhalten. Dazu gehören unter anderem das Erreichen von 40 Superlizenzpunkten in den letzten drei Jahren, das Absolvieren von mindestens 300 Kilometern in einem Formel-1-Auto und das Bestehen eines Theorie-Tests zu den F1-Regeln. Diese Anforderungen sollen sicherstellen, dass nur die besten und erfahrensten Fahrer in der Königsklasse antreten.
Der folgenden Liste können Sie die Superlizenz-Gebühren für alle 22 Fahrer der Saison entnehmen:
- Lando Norris: 1.023.658 Euro
- Max Verstappen: 1.018.874 Euro
- Oscar Piastri: 999.562 Euro
- George Russell: 774.890 Euro
- Charles Leclerc: 590.706 Euro
- Lewis Hamilton: 384.994 Euro
- Kimi Antonelli: 370.642 Euro
- Alex Albon: 184.458 Euro
- Carlos Sainz: 164.930 Euro
- Fernando Alonso: 145.794 Euro
- Nico Hülkenberg: 133.834 Euro
- Isack Hadjar: 133.834 Euro
- Oliver Bearman: 109.104 Euro
- Liam Lawson: 102.738 Euro
- Esteban Ocon: 102.738 Euro
- Lance Stroll: 90.778 Euro
- Pierre Gasly: 64.466 Euro
- Gabriel Bortoleto: 57.290 Euro
- Franco Colapinto: 11.842
- Arvid Lindblad: 11.842 Euro
- Valtteri Bottas: 11.842 Euro
- Sergio Perez: 11.842 Euro












