Zerschlägt der BMW i5 den gordischen Knoten von Dynamik und Komfort? Verteufelt gute Anlagen bringt der elektrische 5er mit. Und wir sind ihn schon gefahren!
Foto: BMW
Zum Warmwerden geht es mit dem 598 PS starken zweimotorigen I5 M60 XDrive gleich zügig über die herausfordernde Handlingstrecke auf dem Testgelände Miramas.
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Ideale Bedingungen für das neue Fahrwerkspaket zu zeigen, was es draufhat.
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Das Akkupaket im Boden des i5 sorgt je nach Motorisierung für Reichweiten zwischen 430 und 580 Kilometer, erhöht Gewicht und Steifigkeit, senkt gleichzeitig den Schwerpunkt.
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Außerdem ist es gut für das Verhältnis zwischen gefederten und ungefederten Massen. Ist diese Differenz groß, hilft das beim Radkomfort.
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Eine Theorie, die schon der i7 aufs Feinste bestätigte. Und auch der I5 gefällt mit feinem Komfort vom geschmeidigen Abrollen trotz Sportreifen übers kontrollierte Durchfedern bis zum sauberen Stand nach hartem Ent- und Belasten über Kuppen.
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Stahlfederung vorn, Luft hinten plus Adaptivdämpfern mit neuer Regellogik, elektrischer Wankstabilisierung und Allradlenkung samt schnellen Rechnern spielen mit den Gesetzen der Physik, legen sie zu ihren Gunsten aus.
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Nie aufdringlich eckig, stets homogen und natürlich. Etwas, was den BMW-Leuten wichtig ist.
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Die bei allen Modellen direkter als bisher übersetzte Lenkung arbeitet nicht zu leicht und selbst in Sport nicht künstlich schwer.
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Schubfelder, Verstrebungen im Vorderwagen – etwa eine Domstrebe sowie Streben zur Spritzwand – verhindern unerwünschten Flex, sodass die Doppelquerlenkervorder- und Fünflenkerhinterachse präzise arbeiten.
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Hinten verbessert ein hydraulischer x-förmiger Achsträger den Kantenkomfort.
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Eine Ladung reicht für fast 600 Kilometer.
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Wer in Fahrtrichtung schaut, kann quasi endlos automatisiert freihändig fahren, was der I5 auf der mittelvollen französischen Autobahn mit feiner, situationsgerechter Regelung hinbekommt.