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Porsche 911 RSR - Startnummer #88 - Klasse: GTE Am - 24h-Rennen - Le Mans 2020
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G-Drive Aurus 01-Gibson - Startnummer #16 - Klasse: LMP2 - 24h-Rennen - Le Mans 2020
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24h Le Mans 2021: Neuer Termin Ende August

Le Mans 2021 wegen Pandemie verschoben 24h-Klassiker erst im August

Der Veranstalter des 24-Stunden-Rennens von Le Mans musste die Verschiebung des Langstreckenklassikers um gut zwei Monate verkünden. Statt Mitte Juni wird nun Ende August einmal rund um die Uhr gefahren.

Wer gehofft hatte, dass sich die Rennsportwelt 2021 aus dem Würgegriff von Corona befreien kann, der sieht sich getäuscht. In vielen Serien stehen aktuell die Terminkalender auf dem Prüfstand. Mit dem 24h-Rennen von Le Mans ist nun auch einer der großen Saisonhöhepunkte von einer Verschiebung betroffen.

Eigentlich sollte die 89. Ausgabe des französischen Klassikers am 12. und 13. Juni steigen. Doch wegen der anhaltenden Corona-Pandemie sahen die Veranstalter des ACO für diesen Termin keine Chance, die Veranstaltung wie geplant mit Zuschauern stattfinden zu lassen. Mit der Verschiebung auf den neuen Termin am 21./22. August hofft man, die Tribünen endlich wieder füllen zu können.

Die frühe Entscheidung zur Verlegung um gut zwei Monate soll allen Teilnehmern, den Partnern und den Zuschauern genügend Vorlauf geben, um sich auf den neuen Termin einzustellen. Alle anderen Rennen auf der Strecke in Le Mans in dieser Saison sollen wie geplant stattfinden. Auch der restliche Kalender der Langstrecken-WM bleibt vorerst wie ursprünglich geplant bestehen.

Viele Fans hatten sich dieses Jahr ganz besonders auf den Saisonhöhepunkt der WEC gefreut. Nachdem die letzte Le-Mans-Ausgabe vor leeren Rängen stattfand, sollte die Rückkehr der Zuschauer zusammen mit dem Debüt der neuen Hypercar-Klasse in einer großen Motorsport-Party münden. Aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben.

Start - 24h-Rennen - Le Mans 2020
ACO
Das 24h-Rennen von Le Mans startete schon im Vorjahr ohne Fans. Das soll sich nicht wiederholen.

Le Mans nicht wieder ohne Fans

"Das war eine schwere Entscheidung, aber es war die richtige", verkündete ACO-Präsident Pierre Fillon enttäuscht. "Es wäre undenkbar gewesen, das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zum zweiten Mal in Folge unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Wir versuchen alles, um dieses Szenario zu vermeiden und arbeiten bereits hart daran, die Veranstaltung mit allen notwendigen Vorkehrungen bei der Gesundheit auf die Beine zu stellen. Das diesjährige Rennen verspricht mit dem Debüt der Hypercar-Klasse zu einem echten Thriller zu werden."

Die Verschiebung des 24h-Rennens in Le Mans hat auch Auswirkungen auf ein anderes Langstreckenrennen in Frankreich. Eigentlich hätte die europäische Le-Mans-Serie (ELMS) eine Woche nach dem neuen Le-Mans-Termin ein Vier-Stunden-Rennen in Le Castellet austragen sollen. Um den Kalender etwas zu entzerren, wurde diese Veranstaltung nun auf das Wochenende 5./6. Juni vorverlegt. Für Langstreckenfans ist das allerdings etwas unglücklich, weil am gleichen Datum auch die 24 Stunden am Nürburgring und das IMSA-Rennen in Detroit steigen sollen.

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