Toyota - 24h-Rennen Le Mans - 2022 Toyota
Highlights - 24h Rennen Le Mans 2022
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Ergebnis 24h-Rennen Le Mans 2022: Toyota-Doppelsieg

Ergebnis 24h-Rennen Le Mans 2022 Toyota weiter ohne Gegner

Toyota hat zum fünften Mal in Folge den Gesamtsieg beim 24h-Rennen in Le Mans gefeiert. In der Hypercar-Klasse konnte die Konkurrenz den Doppelerfolg des japanischen Werksteams nie gefährden. In der GT-Klasse setzte sich Porsche in einem spannenden Schlussspurt gegen Ferrari durch.

Im letzten Jahr ohne große Werkskonkurrenz hat Toyota noch einmal seine Dominanz in der Le-Mans-Top-Klasse ausgespielt. Mit beiden Werksrennern sicherten sich die Japaner am Sonntag (12.6.) souverän den Doppelsieg beim Langstreckenklassiker. Die Verfolger in der Top-Kategorie zeigten technische Schwächen und hatten auch nie die Pace, um mit den Seriensiegern mitzuhalten.

Schon vor Mitternacht wurde der Vorsprung vor dem schnellsten Konkurrenten von Glickenhaus auf zwei Runden ausgebaut. Spannend war nur die Frage, welcher Toyota am Ende den Siegerpokal mitnehmen würde. Sebastien Buemi im GR010 Hybrid mit der Startnummer 8 lieferte sich ein Sekundenduell mit Mike Conway im Schwesterauto mit der Nummer 7. Über Funk fragte Buemi mehrmals nach, ob der harte Fight in Anbetracht des großen Vorsprungs vor dem Rest des Feldes und der langen Restdistanz so sinnvoll sei.

Doch dann wurde das Duell am frühen Morgen etwas entzerrt. Am Nummer-7-Auto musste nach einem kleinen Software-Schluckauf ein System-Neustart durchgeführt werden, der ein paar Sekunden kostete. Außerdem waren beide Autos unterschiedlich stark von Gelbphasen betroffen. So kam schließlich irgendwann die Ansage vom Toyota-Kommandostand, dass beide Autos das Tempo kontrollieren und das Risiko verringern sollen, um die Technik nicht unnötig zu beanspruchen. So blieb die Reihenfolge bis ins Ziel eingefroren.

Toyota - 24h-Rennen Le Mans - 2022
xpb
Toyota fuhr im Schongang zum Doppelsieg.

Toyota wechselt Siegerauto ab

Dieses Mal durften somit Brendon Hartley, Sebastien Buemi und Ryo Hirakawa am Ende jubeln, nachdem im Vorjahr noch das Schwesterauto von Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez ganz oben auf dem Treppchen stand. "Ich habe bis zum Ende gezittert. Nach unserem Pech im Jahr 2016 glaube ich immer erst an den Sieg, wenn wir die Ziellinie überquert haben", grinste Buemi erleichtert nach seinem vierten Gesamtsieg.

Obwohl der Erfolg am Ende im Schongang eingefahren wurde, äußerte sich der Schweizer schon während des Rennens unzufrieden über das Fahrverhalten seines Toyotas: "Wir haben das Auto zu Beginn mehr auf Untersteuern abgestimmt, weil wir damit rechneten, dass sich die Balance im Laufe des Rennens nach vorne verschiebt. Doch dabei haben wir es leider etwas übertrieben. Vor allem im zweiten Teil des Stints mit abgefahrenen Reifen war es nicht einfach."

Rang drei ging an das Glickenhaus Hypercar mit der Startnummer 709 mit Ryan Briscoe Richard Westbrook und Franck Mailleux am Steuer. Der zweite Glickenhaus fiel früh mit einem Problem an der Aufhängung hinten links zurück. Der Alpine als fünftes Auto in der Top-Klasse brachte sich mit einem Kupplungsproblem früh um alle Chancen. So war der Weg frei für Toyota, was der Spannung leider nicht gerade zuträglich war. Die meisten Fans freuen sich sicher schon auf die nächstjährige Ausgabe, wenn dann endlich Peugeot, Porsche und Ferrari um den Gesamtsieg mitmischen und die Toyota-Serie endlich durchbrechen wollen.

JOTA - 24h-Rennen Le Mans - 2022
xpb
JOTA übernahm in der LMP2-Klasse früh die Führung und gab sie nicht mehr ab.

JOTA dominiert LMP2-Klasse

Auch in der LMP2 tat sich an der Spitze nicht viel. René Rast startete das Rennen im WRT Gibson Oreca von der Pole Position, kassierte aber schon direkt auf den ersten Metern nach der Kollision mit einem Konkurrenten von United Autosports eine Strafe. Gut fünf Stunden vor der Zielflagge setzte Robin Frijns den WRT-Renner dann in den Porsche-Kurven in die Leitplanken und sorgte damit für das endgültige Aus.

So übernahm der JOTA-Renner mit der Startnummer 38 von Roberto Gonzalez, Antonio Felix Da Costa und Will Stevens schon früh das Kommando. Mit etwas Glück beim Gelb-Phasen-Timing fuhr das Trio einen bequemen Vorsprung heraus, der bis ins Ziel verteidigt wurde. Rang zwei ging am Ende an die Debütanten vom neuformierten Prema-Orlen-Team mit Robert Kubica, Louis Deletraz und Lorenzo Colombo am Steuer. Den dritten Platz auf dem Podium belegte der zweite JOTA-Renner mit Oliver Rasmussen, Ed Jones und Jonathan Aberdein.

Porsche - 24h-Rennen Le Mans - 2022
xpb
Porsche setzte sich im starken GT-Feld gegen Corvette und Ferrari durch.

Porsche profitiert von Ferrari-Pech

Die meiste Spannung hatte dieses Jahr die GTE-Pro-Klasse zu bieten. Die beiden Corvette-Werksautos begannen stark, mussten die Spitzenplätze aber aus unterschiedlichen Gründen noch vor Mitternacht abgeben. Das Fahrzeug mit der Startnummer 63 verlor Zeit mit einem Plattfuß, das Schwesterauto mit der #64 hatte zunächst mit Bremsproblemen zu kämpfen und wurde später von einem LMP2-Renner auf der Geraden in die Bande gerempelt.

So machten Porsche und Ferrari den Sieg am Ende unter sich aus. Weil dem 911 RSR zu Beginn noch etwas die optimalen Pace fehlte, fand sich am Sonntagvormittag plötzlich der AF Corse 488 GTE von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Daniel Serra in der Führungsposition wieder. Der Porsche von Gianmaria Bruni, Richard Lietz und Frederic Makowiecki machte zwar mächtig Druck, fand aber zunächst keinen Weg vorbei.

Doch dann sorgte ein schleichender Plattfuß am Ferrari viereinhalb Stunden vor dem Ende für die Entscheidung zugunsten von Porsche. Der Extra-Boxenstopp kostete rund 40 Sekunden. Diesen Vorsprung brachte die 911er-Crew am Ende sicher ins Ziel – vor den beiden Werks-Ferrari mit den Startnummern 51 und 52. Es war der erste GT-Sieg für die Zuffenhausener seit 2018.

In der GTE-AM konnte am Ende Aston Martin jubeln. Der Klassensieg ging an die TF-Sport-Mannschaft von Ben Keating, Henrique Chaves und Marco Sörensen. Platz zwei konnte der WeatherTech-Porsche von Cooper MacNeil, Julien Andlauer und Thomas Merrill einfahren. Auf dem untersten Podiumsplatz landete der Northwest-Aston mit der Startnummer 98 von Paul Dalla Lana, David Pittard und Nicki Thiim.

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