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Glickenhaus SCG007 LMP1

Hypercar für Le-Mans-Top-Klasse

Glickenhaus SCG007 Foto: SCG 11 Bilder

Das US-Rennteam Scuderia Cameron Glickenhaus hat angekündigt, ein Auto für das neue Reglement der LMP1-Klasse beim 24h-Rennen in Le Mans zu bauen. Als Basis für den Rennwagen soll ein straßenzugelassenes Hypercar entwickelt werden.

27.07.2018 Tobias Grüner Powered by

Das neue Reglement für die Top-Klasse in Le Mans, das ab der Saison 2020/21 in Kraft treten soll, hat bisher noch keine großen Begeisterungsstürme bei den großen Autobauern ausgelöst. Dafür zeigt nun US-Kleinserienhersteller Glickenhaus Interesse. Mit dem SCG007 will man die etablierten Teams beim 24h-Klassiker herausfordern.

Firmengründer Jim Glickenhaus plant, mit seinem neuen Projekt an Erfolge von US-amerikanische Le Mans-Helden wie Briggs Cunningham, Carroll Shelby und Jim Hall anzuknüpfen. Kritiker werden an dieser Stelle einwerfen, dass der exzentrische Milliardär schon häufiger große Ankündigungen gemacht hat, die dann aber nicht in die Tat umgesetzt werden konnten. Doch dieses Mal soll es anders sein.

Glickenhaus will Le Mans-Sieg

SCG003C, Glickenhaus, Tracktest, Impression Tracktest Glickenhaus SCG003C Gelber Knaller mit rund 500 PS

„Selbst wenn am Ende nur eines unserer Autos gegen den Rest der Welt antritt, wir werden dieses Programm auf die Beine stellen, egal was dafür nötig ist. Auch wenn wir dabei drauflegen müssen“, so Glickenhaus. „Es ist 50 Jahre her, dass ein in Amerika gebautes Auto den Gesamtsieg in Le Mans errungen hat. Das wollen wir ändern.“

Um das Projekt zu finanzieren sollen 25 straßentaugliche Basisversionen des Le Mans-Rennwagens aufgebaut werden. Diese Hypercars werden für jeweils rund eine Million US-Dollar zum Kauf angeboten. Viel über die Technik dieser Homologationsmodelle ist jedoch noch nicht bekannt. Klar ist nur, dass ein Hybrid-Antrieb zum Einsatz kommen wird.

Bau von zwei LMP1-Rennern geplant

Von der Rennversion sollen nach den Plänen der Scuderia Cameron Glickenhaus dann zwei Exemplare aufgebaut werden. Eines bringt der US-Rennstall selbst an den Start. Das zweite Exemplar will man an ein Privatteam verkaufen, das damit ebenfalls in Le Mans antreten soll.

Um den Fans einen ersten Ausblick auf das Design des Renners zu geben, hat Glickenhaus nun einige Computer-Grafiken veröffentlicht, die wir Ihnen in der Galerie zeigen.

Neuester Kommentar

nunja ,die geschichte lehrt uns aber auch das Vorhaben/pläne/Träume schnell homologisiert werden können z.b. durch wettbewerb im eigenen haus
-siehe hierzu La-Ferrari gegen Ferrari 360/458? im 200+milen race UK auf youtube
ein durch elektronic runtergeregelter gegen offenen vorgänger ....knapp verdammt knapp oder die fahrer/innen haben sich abgesprochen und gemogelt

GRACHO 28. Juli 2018, 18:23 Uhr
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