Thomas Laudenbach Porsche Motorsport Leitung Porsche
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Thomas Laudenbach wird neuer Porsche-Sportchef

Neuer Chef von Porsche Motorsport Thomas Laudenbach folgt auf Fritz Enzinger

Der Diplom-Ingenieur Thomas Laudenbach übernimmt zum 1. Oktober 2021 die Leitung von Porsche Motorsport. Er wird Nachfolger des Österreichers Fritz Enzinger, der die Rennsportabteilung zu zahlreichen großen Triumphen führte – darunter drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans.

Die letzten zehn Jahre waren eine sehr erfolgreiche Zeit für Porsche Motorsport: Neben der Rückkehr in die Top-Klasse des Sportwagen-Rennsports gelangen Porsche etliche große Sieg im GT-Bereich. Mit dem Einstieg in die Formel E wagte man sich zudem auf ein völlig neues Terrain.

Verantwortlich dafür ist seit 2011 der Österreicher Fritz Enzinger, der vorher unter anderem in der Motorsport-Abteilung von BMW tätig war. Auf das Konto des Sportfunktionärs aus der Steiermark, der am Mittwoch (15.9) seinen 65. Geburtstag feierte, gehen unter anderem ein Hattrick bei den 24 Stunden von Le Mans (2015, 2016 und 2017) und sechs Weltmeistertitel. Und auch das sehr erfolgreiche Kundensport-Programm mit Siegen bei den 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und in Spa-Francorchamps wurde unter seiner Aufsicht weiter ausgebaut.

Fritz Enzinger Porsche Motorsport Leitung
Porsche
Unter der Führung von Fritz Enzinger feierte Porsche Motorsport zahlreiche Erfolge. Der Prototyp 919 Hybrid ist bis heute eine Herzensangelegenheit des Österreichers.

Michael Steiner, Mitglied des Vorstands für Forschung und Entwicklung der Porsche AG, blickt zurück: "Wir können Fritz Enzinger gar nicht genug danken für seine enorm erfolgreiche Arbeit in den vergangenen zehn Jahren. Er hat eine Ära bei Porsche Motorsport geprägt, die uns unglaubliche Triumphe und viele Titelgewinne beschert hat."

Porsche-Motorsport-Kenner Laudenbach

Am 1. Oktober übergibt Enzinger die Leitung an den 53-jährigen Diplom-Ingenieur Thomas Laudenbach, der in Santiago de Chile geboren wurde. Der Deutsche absolvierte ein Maschinenbau-Studium an der Technischen Universität Karlsruhe. Anschließend führte ihn sein Weg zunächst in die DTM und zu einem Dienstleistungs-Unternehmen, das Antriebskomponenten für europäische Fahrzeughersteller entwickelt hat. Im Herbst 1998 wechselte Laudenbach dann zur Porsche AG.

Bis 2013 war er als Leiter Entwicklung Antriebe Motorsport unter anderem an Rennsport- und Sportwagenprojekten wie dem 918 Spyder, 911 RSR, 911 GT3 R und dem 911 GT3 Cup beteiligt. Mit Blick auf die Vita lobt Enzinger seinen Nachfolger: "Der Motorsport befindet sich ebenso wie die gesamte Automobilindustrie in einem Wandel. Thomas Laudenbach ist aufgrund seiner Erfahrung und Expertise genau der richtige Mann, um Porsche Motorsport in diese Zukunft zu führen."

Pierre Fillon - ACO - Fritz Enzinger - Porsche - 24h-Rennen - Le Mans 2020
ACO
Vor allem Le Mans lag Enzinger immer am Herzen. Drei Gesamtsiege feierten die Zuffenhausener hier unter seiner Ägide.

Als leitender Entwickler des 3,4-Liter-V8-Direkteinspritzers für den Renn-Prototypen Porsche RS Spyder lernte Laudenbach auch schon die nordamerikanische Motorsportszene kennen. Ein wichtiges Detail für die Zukunft: Denn ab 2023 wird Porsche Motorsport mit einem neuen LMDh-Hybrid-Prototypen in der amerikanischen IMSA-Serie und der Langstrecken-Weltmeisterschaft FIA WEC an den Start gehen. Wie bereits mit dem RS Spyder zwischen 2005 und 2008 fungiert erneut das US-amerikanische Topteam Penske als Kooperationspartner von Porsche.

Thomas Laudenbach freut sich: "Wir haben den 20. Le-Mans-Sieg fest im Visier, wir wollen Weltmeisterschaften gewinnen – sowohl auf der Langstrecke als auch in der Formel E. Zusätzlich gilt es, den Kundensport weiterzuentwickeln. Das große Ziel ist, an die großartigen Erfolge anzuknüpfen, die unter der Leitung von Fritz Enzinger gelungen sind."

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