Chrysler Pacifica Facelift 2027: Neuer Look und Strategie

Chrysler Pacifica Facelift 2027
Neuer Look und Strategie

ArtikeldatumVeröffentlicht am 17.03.2026
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Neuer Look und Strategie

Die Modellpflege des Chrysler Pacifica konzentriert sich vor allem auf die Frontpartie. In den höheren Ausstattungen Select, Limited und Pinnacle erhält der Van vertikal angeordnete LED-Scheinwerfer und einen neu gestalteten Kühlergrill mit beleuchteter Struktur, die Chrysler als "Piano-Keys" bezeichnet. Diese Designelemente erinnern stark an die aktuelle Kia-Designsprache, was dem Fahrzeug einen modernen, aber wenig eigenständigen Look verleiht. Ergänzt wird das Facelift durch neue Außenfarben und Felgendesigns.

Im Innenraum beschränkt sich die Modellpflege auf Detailänderungen. Neue Dekore und Oberflächen sollen die Anmutung aufwerten, während das Topmodell Pinnacle mit der neuen Interieurfarbe Blue Agave aufwartet. Das bewährte Stow-’n-Go-System bleibt erhalten und ermöglicht weiterhin eine flexible Nutzung des Innenraums.

Technische Änderungen und Assistenzsysteme

Unter der Motorhaube bleibt alles beim Alten: Der 3,6-Liter-V6 aus der Pentastar-Baureihe leistet weiterhin 287 PS. Die bisherige Plug-in-Hybrid-Variante wird jedoch nicht mehr angeboten. Diese Entscheidung steht im Einklang mit der neuen Elektrifizierungsstrategie von Stellantis, die Plug-in-Hybride in Nordamerika auslaufen lässt. Stattdessen setzt der Konzern auf Hybrid- und Range-Extender-Fahrzeuge.

Bei den Assistenzsystemen gibt es hingegen Fortschritte. Das erweiterte Safety-Sphere-Paket umfasst nun eine Kameraansicht des toten Winkels, die beim Betätigen des Blinkers automatisch aktiviert wird. Serienmäßig ist zudem eine elektrisch betätigte Heckklappe mit einstellbarer Öffnungshöhe.

Die Zukunft von Chrysler

Die Reduzierung der Modellpalette und der Verzicht auf Plug-in-Hybride werfen Fragen zur Zukunftsfähigkeit von Chrysler auf. Der Voyager, einst ein eigenständiges Modell, wird in die Pacifica-Baureihe integriert und durch die neue Basisausstattung Pacifica LX ersetzt. Diese Maßnahmen könnten als Zeichen einer schwindenden Markenidentität interpretiert werden.

Parallel zur Modellpflege kommt es zu einem Führungswechsel: Markenchefin Christine Feuell verlässt den Konzern, ihre Aufgaben übernimmt Matt McAlear. Dieser Wechsel ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung innerhalb des Stellantis-Konzerns, die auch andere Marken betrifft.

Marktstart und Preise

Die aktualisierte Version des Pacifica kann in den USA bereits bestellt werden. Die Preise beginnen bei 41.495 Dollar für die Basisausstattung LX mit Frontantrieb, was umgerechnet etwa 35.700 Euro entspricht. Das Spitzenmodell Pinnacle startet bei rund 47.300 Euro. Allradantrieb ist ab der Ausstattung Select erhältlich. Alle Preise sind wie in den USA üblich ohne lokale Steuern angegeben.

Fazit