Toyota Raize Japan 2019 Toyota
Daihatsu Rocky Japan 2019
Daihatsu Rocky Japan 2019
Daihatsu Rocky Japan 2019
Toyota Raize Japan 2019 19 Bilder

Toyota Raize und Daihatsu Rocky

Coole Mini-SUV aus Japan

Es sind Zwillinge: Mit dem Toyota Raize und Daihatsu Rocky kommen zwei ultrakompakte SUV auf den Markt. Die Allradler sind citytauglich und könnten auch bei uns punkten.

Kurz nach der ersten Präsentation auf der Tokyo Motorshow stehen nun zwei neue, kurze SUV bei den japanischen Händlern. Eigentlich ist es nur eines, aber es stehen zwei Namen drauf: Daihatsu Rocky und Toyota Raize. Des Rätsels Lösung: Daihatsu, ein Spezialist vor allem für die winzigen Kei Cars und andere automobile Kleinigkeiten, hat den Rocky entwickelt und baut ihn auch. Toyota, Mehrheitseigner von Daihatsu, übernimmt das Modell mit eigenen Logos als Raize ins Programm.

Während die Frontpartie des Toyota Raize mit einer anderen Schürze noch leicht unterschiedlich ausfällt, ist die Heckansicht von Rocky und Raize identisch. Absoluter Gleichklang herrscht auch innen, bis auf das Logo auf dem Lenkrad sind hier beide Modelle deckungsgleich. Das erklärt auch, warum einzelne Details wie das Multimediasystem nicht den aktuellen Toyota-Modellen entspricht, sondern etwas anders gestaltet sind.

Rocky und Raize unterscheiden sich kaum

Der Toyota Raize und der Daihatsu Rocky sind sehr kompakt gebaut, aber für die japanische Spezialität Kei Car deutlich zu groß. Mit 3.995 Millimeter Länge bleiben sie knapp unter der Viermeter-Marke, die Breite liegt bei 1,695 Meter. Für Toyota ein Novum ist der Antrieb des Raize, der ebenfalls von Daihatsu stammt. Hier kommt ein Turbo-Benziner mit 1,0 Liter Hubraum zum Einsatz, der 98 PS leistet. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses CVT-Getriebe, optional gibt es einen automatischen Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung.

Toyota Raize Japan 2019
Toyota
Volldigitale Instrumente für das Mini-SUV

Für das Fahrzeugsegment ist das Duo Raize/Rocky recht passabel ausgestattet. Es gibt volldigitale Instrumente, eine Einpark-Automatik, adaptive Geschwindigkeitsregelung und diverse Sicherheits-Assistenzsysteme. Das Multimediasystem mit neun Zoll großem Bildschirm ist mit Apple Car Play-Funktion ausgestattet.

Toyota betont bei der Vorstellung des Raize, dass das Modell in seiner Klasse den größten Kofferraum habe. 755 Millimeter lang und 1.000 Millimeter breit ist der Laderaum bei aufgestellten Sitzen, unter dem Laderaumboden befindet sich ein weiteres Gepäckfach. Der Sitzabstand zwischen der ersten und der zweiten Reihe wird mit 900 Millimeter angegeben.

Toyota Raize Preis

Preislich ist der Raize in Japan recht attraktiv aufgestellt. Der Preis für die Basisversion beträgt umgerechnet rund 14.000 Euro, das günstigste Allradmodell kostet rund 16.600 Euro, das Topmodell mit Allrad und Vollausstattung liegt umgerechnet bei rund 19.100 Euro. Zum Vergleich: der günstigste C-HR, Toyotas nächstgrößeres SUV, startet in Japan bei rund 19.800 Euro – rund 40 Prozent mehr. Legt man das auf die deutsche Preisstruktur um, könnte der Raize bei uns für rund 19.000 Euro angeboten werden – da beginnen auch die Preise der etwas größeren Modelle Ford Ecosport und VW T-Roc, gegen die der Raize dann in den Ring steigen müsste.

Dass der Daihatsu Rocky nicht nach Deutschland kommt, ist amtlich, schließlich hat sich die Marke 2013 komplett vom europäischen Markt verabschiedet. Anders könnte es da beim Raize aussehen, denn unterhalb des RAV4 wäre schon noch Platz für ein kompaktes City-SUV. Dagegen sprechen allerdings auch ein paar Argumente: Daihatsu als Produzent der beiden Modelle stellt keine Linkslenker mehr her. Und: Da auch der Antriebsstrang von Daihatsu stammt, gibt es den Toyota Raize nicht als Hybridmodell.

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Fazit

Toyota und Daihatsu kooperieren beim Bau eines kleinen Kompakt-SUV. Der Daihatsu Rocky und der Toyota Raize sind unter vier Meter lang und werden sehr günstig angeboten. Ob es speziell der Toyota Raize auch nach Europa schafft, ist aber fraglich.

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