03/2021, GMC Terrain Facelift Modelljahr 2022 General Motors
03/2021, GMC Terrain Facelift Modelljahr 2022
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03/2021, GMC Terrain Facelift Modelljahr 2022 9 Bilder
SUV

GMC Terrain Facelift: Ungehobelt ins Modelljahr 2022

GMC Terrain Facelift Ungehobelt ins Modelljahr 2022

GMC verpasst seinem kleinsten SUV ein umfassendes Facelift. Der Terrain erhält nun ein selbstbewussteres Styling und eine Offroad-Version namens AT4.

Eigentlich sollte der umfassend aufgefrischte GMC Terrain schon im vergangenen Herbst als Vertreter des Modelljahres 2021 auf den Markt kommen. Zumindest kündigte das die Offroad-Marke des General-Motors-Konzerns zum Jahresbeginn 2020 an. Dass eine Pandemie hereinbricht, hatte GMC damals freilich nicht auf dem Plan. Als diese dann kam, brachte das den Modellfahrplan gehörig durcheinander. Doch jetzt steht der rundum aufgefrischte GMC Terrain in den Startlöchern – nur eben als Modelljahr 2022.

03/2021, GMC Terrain Facelift Modelljahr 2022
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Im Zuge des Facelifts erhält der GMC Terrain einen größeren Kühlergrill.

Optisch hinterlässt die Modellpflege ungewöhnlich große Spuren. Den Kühlergrill haben die GMC-Designer komplett umgestaltet. Er behält zwar seine achteckige Form, wächst aber in alle Richtungen und schließt nun direkt an die Hauptscheinwerfer an. Diese erhalten – genau wie die Heckleuchten – ebenfalls eine neue Form und arbeiten ausnahmslos mit LED-Technik. Hinzu kommen anders modellierte Räder im 18- und 19-Zoll-Format sowie vier neue Außenfarben.

AT4 als Offroad-Variante

Im Zuge des Facelifts verpasst GMC dem Terrain eine weitere Modellvariante. Die Marke positioniert den AT4 als geländegängigen Vertreter der Baureihe. Allerdings gibt es neben einem eigenständig gestalteten Kühlergrill nur zwei Offroad-Dreingaben: einen frontseitig angebrachten und aus Stahl gefertigten Unterfahrschutz sowie grobstollige Reifen. Zudem wird die Elevation Edition zurückkehren, mit der sich die Ausstattungslinien SLE und SLT per Kunststoff-Beplankung etwas abenteuerlustiger gestalten lassen.

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Die neue AT4-Variante soll den SUV etwas geländegängiger machen.

Die Rolle des Topmodells spielt aber weiterhin die Denali-Variante, die ebenfalls ein eigenes Kühlergrill-Design präsentiert und sich in vielen Details modernisiert zeigt. Bei ihr ist auch das neue Head-up-Display aufpreisfrei an Bord. Das Feature, bei dem die Fahrinformationen allerdings nicht in die Frontscheibe, sondern auf ein kleines Fenster im Armaturenträger projiziert werden, ist für den Terrain SLT und AT4 optional erhältlich. Das Pro-Safety-Paket inklusive Notbremsassistent samt Kollisionswarner und Fußgängererkennung, Spurhalteassistent samt Verlassenswarner, Abstandshalter und Intelli-Beam-Scheinwerfern ist dagegen serienmäßig an Bord.

Leicht modernisiertes Interieur

Im stets fünfsitzigen Interieur gibt es nun neben neuen Dekoren und Materialien eine kabellose Verknüpfung per Android Auto oder Apple Carplay. Amazon Alexa nimmt Sprachbefehle entgegen, während ein für die meisten Modellversionen optionaler und im GMC Terrain Denali serienmäßiger Acht-Zoll-Touchscreen als Kommandozentrale dient. Hinzu kommt ein aufpreispflichtiges, aber nicht näher definiertes und für die Modellversionen SLT und AT4 verfügbares Technologiepaket.

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Der zentrale Acht-Zoll-Touchscreen ist im GMC Terrain Denali serienmäßig an Bord.

Nach aktueller Verlautbarung kommt der 2022er GMC Terrain mit nur einer Antriebsvariante auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen 1,5-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern, Direkteinspritzung und variabler Ventilsteuerung, der an eine Neungang-Automatik gekoppelt ist. Der Motor leistet 172 PS, liefert ein maximales Drehmoment von 275 Newtonmetern und verteilt seine Kraft entweder auf die vorderen oder alle vier Räder. Stärkere Versionen könnten später kommen. Ob der zum Start der Baureihe im Jahr 2017 verfügbare 1,6-Liter-Turbodiesel noch einmal ins Triebwerks-Lineup zurückkehrt, darf allerdings bezweifelt werden.

Die Preise für den modellgepflegten Terrain gibt GMC erst später bekannt. Die Vor-Facelift-Version startet aktuell bei 25.000 Dollar, was umgerechnet etwa 21.000 Euro entspricht.

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Fazit

Eins ist klar: Das umfangreiche Facelift macht aus dem GMC Terrain kein Hightech-Auto. Aber der SUV bildet einen sehr kostengünstigen Einstieg in die Modellpalette und präsentiert sich dank der neuen AT4-Version etwas wandelbarer als zuvor. In Europa werden wir die Baureihe aber auch weiterhin nicht offiziell sehen.

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