Pick-ups sind in Südamerika geschätzte Alltagsfahrzeuge. VW ist auf diesem Markt bislang mit dem kleinen Saveiro und dem großen Nova Amarok, der noch auf dem alten von VW entwickelten Amarok basiert, vertreten. Ab 2027 ergänzen die Niedersachsen ihr Portfolio um einen weiteren Pick-up.
Tukan aus und für Südamerika
Der wird auf den Namen Tukan hören und sich mit einer viertürigen Kabine und kleiner Ladefläche zwischen den Saveiro und den Nova Amarok schieben. Den Namen Tukan übernimmt das kleine Nutzfahrzeug vom in Südamerika heimischen Spechtvogel Tukan. Der ist bekannt für seine markante Erscheinung sowie den farbenprächtigen Schnabel. Zudem klingt Tukan in vielen Sprachen gut und er signalisiert für den neuen Pick-up die Verbundenheit mit der Region, aus der er stammt. Entwickelt, gezeichnet und gebaut wird der Tukan nämlich komplett in Südamerika. Die Fertigung soll dann im Werk São José dos Pinhais erfolgen.
Der Name Tukan war bereits Teil von umfangreichen Patentanmeldungen von Volkswagen Anfang 2024. Dabei hatte der Autobauer sich insgesamt acht neue Modellbezeichnungen in Nord- und Südamerika sowie Europa schützen lassen. Der neue Tukan ist Teil der Volkswagen-Offensive für Latein-Amerika, die bis zum Jahr 2028 21 neue Modelle bringen soll.

Der Tukan könnte auch international Karriere machen.
Zur Technik des neuen VW Tukan ist bislang nichts bekannt. Der erste Teaser deutet auf eine selbsttragende Karosserie hin, was den Tukan mehr als universellen Alltagsbegleiter qualifizieren würde, denn als echtes Nutztier. Die Betonung, dass der Name Tukan in vielen Sprachen funktioniert, könnte auf eine internationale Karriere des Tukan hindeuten.












