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06/2020, Nissan Rogue 19 Bilder

Nissan Rogue 2021

Der X-Trail-Klon für den US-Markt

In den USA wurde die dritte Generation des Kompakt-SUV vorgestellt. Die dürfte nahezu identisch mit dem kommenden Nissan X-Trail für Europa sein.

In den USA wird das Kompaktklasse-SUV-Angebot von Nissan von den Modellen Rogue und Rogue Sport bestritten. Der Rogue ist dabei nahezu baugleich mit dem bei uns bekannten X-Trail, der Rogue Sport ist der Zwillingsbruder zum Qashqai. Jetzt wurde in den USA der neue Rogue vorgestellt, der quasi den kommenden neuen X-Trail für Europa vorwegnimmt. Der neue Rogue kommt im Herbst 2020 in den USA auf den Markt.

Neue Plattform und nur ein Motor

Der neue Rogue baut auf einer komplett neuen Plattform (CMF-C/D) aus dem Renault-Nissan-Mitsubishi-Konzern auf. Einzig verfügbarer Motor für den US-Markt ist ein 2,5 Liter großer Reihenvierzylinder. Der Benziner leistet 181 PS, elf mehr als im Vorgänger, und kommt auf ein maximales Drehmoment von 245 Nm. Gekoppelt ist das Aggregat an ein CVT-Getriebe.

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In der Basiskonfiguration kommt der Rogue als Fronttriebler, optional ist er aber auch mit Allradantrieb zu haben. Die Frontantriebsvariante bietet die Fahrmodi Sport, Standard und Eco, beim Allradler werden daraus Off-Road, Schnee, Standard, Eco und Sport. Die Lenkung kommt mit Elektrounterstützung, das Fahrwerk zeigt sich mit Sechspunkt-Aufhängung vorn und Multilenker-Achse hinten komplett neu ausgelegt.

In der Neuauflage wurde der Nissan Rogue länger und flacher, was den Proportionen zugute kommen soll. Er ist jetzt 4,65 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,70 Meter hoch. Der Radstand misst 2.705 Millimeter.

Bulligere Optik

Optisch gibt sich der neue Rogue bulliger. Die höhere Front trägt einen größeren Kühlergrill mit mächtiger Chromspange in V-Form. Die Scheinwerfer-Einheiten wurden zweigeteilt, die nun runden Nebelleuchten sitzen tief unten in der Schürze, die an den Flanken große Kühllufteinlässe zieren. Im Heckbereich trägt der Rogue weiter ausgestellte Radlaufpartien und flacher gezeichnete Leuchten. Zudem reicht die Heckklappe nun bis an den Stoßfänger heran. Die Dachreling wurde ins Dach integriert. An Front und Heck suggerieren angedeutete Unterfahrschutzelemente Offroad-Tauglichkeit.

Umfassende Sicherheitsausstattung und neues Cockpit

Zur Sicherheitsausstattung gehören serienmäßig zehn Airbags sowie die Nissan Safety Shield 360-Technologie, die unter anderem einen Notbremsassistent, einen Tot-Winkel-Warner, eine Querverkehrswarnung hinten, Spurverlassenswarnung, Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung und einen adaptiven Tempomaten umfasst.

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Komplett neu gezeichnet wurde die Armaturentafel. Der zentrale Touchscreen sitzt jetzt mittig auf dem Armaturenbrett. Die Instrumente vor dem Fahrer wurden volldigital ausgelegt. Weitere Infos liefert ein farbiges Head-Up-Display. Das Infotainment-System verbindet sich per Apple Carplay oder USB mit Smartphones, die in der Mittelkonsole induktiv geladen werden können. Neu im Kofferraum ist der faltbare doppelte Laderaumboden.

Preise für den neuen Nissan Rogue nennen die Japaner noch nicht.

Fazit

Nissan hat den Rogue umfangreich und sinnvoll weiterentwickelt. Für den Europa-Ableger X-Trail wünschen wir uns aber auf der Antriebsseite deutlich mehr Vielfalt.

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