Der Audi Q7 tritt in der dritten Generation an, um im Premium-Segment bei den SUV-Kunden reichlich abzusahnen. Auf der Antriebsseite bedient Audi die Kundschaft auf verschiedenen Weltmärkten allerdings mit höchst unterschiedlichen Menüs.
Für den deutschen Markt sind bislang nur zwei Turbodiesel-Varianten angekündigt. Beide setzen auf eine V6-Konfiguration mit milder Hybridisierung. Die Drei-Liter-Aggregate leisten wahlweise 299 PS und 630 Nm oder 245 PS und 500 Nm. Zum Technikpaket gehören ein elektrisch angetriebener Verdichter und ein weiterentwickelter Triebstranggenerator (heißt bei Audi MHEV-Plus-Technologie). Letzterer sitzt als 18 kW (24 PS) und 370 Nm starker Elektromotor am Getriebeausgang und unterstützt den Verbrenner. Zum Jahresende 2026 soll das Motorenangebot dann noch um einen V6 Benziner mit MHEV plus-Technologie sowie einen PHEV-Antrieb aufgestockt werden.
Nur Benziner für den US-Markt
Ein völlig anderes Motorenportfolio wird den US-Kunden angeboten. Hier arbeitet an der Basis ein 2,9-Liter-V6-Biturbo-Benziner, der es auf 429 hp (435 PS) und 475 Nm bringt. In Kombination mit einer Achtgangautomatik und klassischem Quattro-Allradantrieb spurtet der Q7 in 4,8 Sekunden auf 60 mph (96 km/h).
Top-Modell ist der neue SQ7. Hier sitzt im Bug der bewährte Vierliter-V8-Biturbo mit 591 hp (600 PS) und 800 Nm Drehmoment. Wobei die Achtgangautomatik mit dem Allradantrieb und einem elektronisch gesteuerten Differenzial an der Hinterachse zusammenarbeitet. Die Spurtzeit auf 60 mph (96 km/h) wird mit 3,7 Sekunden angegeben. Eine mögliche Höchstgeschwindigkeit wird in beiden Fällen nicht angegeben. Selbstzünderantriebe, wie sie in Deutschland angeboten werden, sind für den US-Markt nicht vorgesehen. Auch das Thema Hybridisierung spielt auf dem US-Markt keine Rolle.












