Bereits seit Ende 2024 geisterten diverse Gerüchte durch das Internet, Caterpillar würde einen eigenen Pick-up-Truck bauen. KI-generierte Bilder eines Cat-Pick-ups sorgten für Begeisterung. Auch das Unternehmen selbst wurde mit tausenden von Kundenanfragen bestürmt. Die Fans träumten von einem extrem robusten Truck, befeuert von einem potenten und unverwüstlichen Dieselmotor mit enormer Zugkraft. So wie man das eben von den legendären Caterpillar-Baumaschinen kennt.
Auto von Ford, Label von Caterpillar
Auf der US-Baumesse Conexpo 2026 war es dann so weit. Caterpillar stellte seinen ersten eigenen Pick-up vor. Allerdings entspricht der nicht dem, was sich die Cat-Fans erträumt hatten. Zu sehen gab es auf der Baumesse einen Ford F-450 Super Duty mit einem 6,7 Liter großen High-Output V8-Diesel unter der Haube. Für den optischen Caterpillar-Bezug sorgen lediglich die schwarz-gelbe Farbgebung sowie zahlreiche Cat-Logos auf dem Kühlergrill, dem Heck und im Innenraum.
Technologie zur Baustellenüberwachung
Wirklich von Caterpillar kommt allerdings die verbaute Technologie zum Baustellenmanagement und zur Baustellenüberwachung. Ein integrierter Display-Hub vereint den Cat-KI-Assistant, die VisionLink-Produktivitätsüberwachung und das Detect System in einer zentralen Kommandozentrale. Hinzu kommt eine Kamera-Drohne, die vom Dach des Trucks aus gestartet und vom Cockpit aus gesteuert werden kann. Mit dieser Ausstattung kann der Truck-Pilot die gesamte Baustelle jederzeit im Blick behalten und bei Bedarf lenkend eingreifen. Im Grunde genommen ist der Cat-Pick-up ein Fahrzeug für viel beschäftigte Bauleiter, die ein oder mehrere Projekte im Blick behalten müssen.
Der Caterpillar Pick-up wird in dieser Form nicht in Serie gehen. Auch eine Version mit entsprechender Labelung ist von Caterpillar derzeit nicht geplant. Die verbaute Technologie soll künftig aber den Kunden zugänglich gemacht werden.












