Mercedes-AMG GT S, Exterieur Achim Hartmann
Aston Martin Vantage, Chevrolet Corvette Grand Sport, Mercedes-AMG GT S, Porsche 911 Carrera GTS, Exterieur
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Rückruf für AMG GT, C- und G-Klasse

Motorsteuerung zickt nach 67 Stunden

Mercedes ruft den AMG GT, GT S sowie die C- und G-Klasse in die Werkstätten zurück. Bei den Modellen (BR190, 205 und 463) aus den Bauzeiträumen 05/2014 bis 12/2018 können sich die Katalysatoren nicht wie vorgesehene erwärmen.

Das bestätigte Mercedes auf Anfrage von auto-motor-und-sport.de. Konkret entspricht "die Software des Motorsteuergeräts nicht der Spezifikation. Bei einer Abstellzeit des Fahrzeugs von mehr als 67 Stunden könnte beim nächsten Motorstart kein Kat-Heizen durch Leerlaufdrehzahlanhebung durchgeführt werden." Dadurch würde sich der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen.

Gesetzliche Emissionen können nicht eingehalten werden

Bei einem 30-minütigen Werkstattaufenthalt aktualisiert die Mercedes-Benz Serviceorganisation die Software des Motorsteuergeräts. Auf das Problem wurde Mercedes aufgrund von Kundenbeanstandungen aufmerksam. In einem Anschreiben von Mercedes an einen betroffenen Kunden nennt Mercedes unter dem Aktionscode "54903 16" auch noch die Folge des Softwaredefekts. "In der Folge könnten gesetzliche Anforderungen bezüglich Emissionen nicht eingehalten werden". Ein entsprechender Termin solle umgehend vereinbart werden.

Wie viele Fahrzeuge in Deutschland, Europa bzw. weltweit von dem Defekt betroffen sich, konnte Mercedes auf Nachfrage ebenso wenig beantworten, wie die konkreten Motorisierungen. In Australien ist das Unternehmen transparenter. Hier sind 956 Fahrzeuge betroffen, konkret wird das AMG-Modell C63 noch genannt.

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Fazit

Mercedes ruft drei Modellreihen zurück, bei denen sich nach langer Standzeit der Katalysator nicht wie vorgesehen erwärmt – die gesetzlichen Emissionswerte können dadurch möglicherweise nicht eingehalten werden. Das Problem mit der Motorsteuerungssoftware wird in der Werkstatt mit einem Update kostenfrei behoben. Schade, dass das Unternehmen an dieser Stelle wenig Transparenz zeigt und Motorisierungen und Anzahl der betroffenen Modelle nicht nennt.

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