10/2020, Subaru Forester Sport für Japan Subaru Corporation
10/2020, Subaru Forester Sport für Japan
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10/2020, Subaru Forester Sport für Japan 9 Bilder
SUV

Subaru Forester Sport mit 1,8-Liter-Turbo-Boxer

Subaru Forester Sport Dynamischer mit neuem 1,8-Liter-Turbo-Boxer

Subaru führt eine neue Sportversion des Forester ein, die einen 177 PS starken Motor aus dem Levorg erhält. Allerdings bleibt das Modell dem Heimatmarkt vorbehalten.

Subaru fächert auf dem Heimatmarkt seine Forester-Palette weiter auf. Neben den bekannten Modellversionen Touring, X-Break und Advance rollt in Kürze der Forester Sport zu den Händlern. Und das sogar mit einem neuen Motor. Während die bekannten Varianten weiterhin vom auch hierzulande erhältlichen, 150 PS starken Zweiliter-Mildhybrid-Benziner angetrieben werden, transferiert Subaru den 1,8-Liter-Turbo-Boxer mit Benzin-Direkteinspritzung aus dem Levorg in den Forester Sport. Das Triebwerk leistet 177 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 300 Newtonmetern.

Neues Fahrwerk, bekanntes Getriebe

Doch die Dynamik-Version erhält nicht nur mehr Power, sondern auch ein neu abgestimmtes Fahrwerk. Modifizierte Federn und Dämpfer sollen das Fahrverhalten versportlichen. Wie bei Subaru inzwischen üblich ist auch dieser Motor mit einem stufenlosen CVT-Getriebe kombiniert. Und natürlich gibt der Turbo-Benziner seine Power an alle vier Räder ab.

10/2020, Subaru Forester Sport für Japan
Subaru Corporation
Unter der Haube des Subaru Forester Sport arbeitet ein 1,8-Liter-Turbo-Boxer mit 177 PS.

Nicht nur im Sport, sondern in allen Forester-Varianten führt Subaru als weitere technische Neuerung ein Fahrer-Überwachungs-System ein. Hier ist eine in die Instrumententafel integrierte Kamera auf den Fahrerplatz gerichtet, wodurch das Auto erkennt, wer die Chauffeurs-Aufgaben übernimmt. Daraufhin stellt der Forester automatisch die Sitzposition, Außenspiegel und Klimaanlage nach den Wünschen des Fahrers ein – natürlich nur, sofern dieser dem Subaru bereits bekannt ist.

Dunkle und metallische Design-Akzente

Hinzu kommen einige optische Akzente. Dazu gehören ein schwarz lackierter Kühlergrill, neue Einfassungen für die Nebelscheinwerfer, silberfarbene Unterfahrschutz-Elemente an beiden Fahrzeugenden (hinten in Diffusor-Optik), Metall-Leisten an den Seitenschwellern und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen mit dunklem Finish. Am Heck erhält der Subaru Forester Sport einen Dachspoiler mit dritter Bremsleuchte, einen Endschalldämpfer mit Doppel-Endrohr und eine metallicfarbene Dachantenne in Haifischflossen-Optik.

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Den Forester-Innenraum hübscht Subaru vor allem mit Leder auf.

Innen spendiert Subaru der neuen Forester-Version als zentrale Neuerung Sportsitze mit Echt- und Veloursleder-Überzug. Das Armaturenbrett, die Mittelkonsole, die Türverkleidungen und das Lenkrad verschönern die Japaner ebenfalls mit Leder. Gas- und Bremspedal sowie Fußstütze tragen nun Aluminium-Cover, während die Sportversion eine eigene Multifunktionsanzeige in der Instrumentierung erhält.

Keine Einführung in Europa geplant

Mit einem Brutto-Grundpreis von fast 3,3 Millionen Yen (umgerechnet etwa 26.500 Euro) erscheint der neue Subaru Forester Sport nach hiesigen Maßstäben zwar wie ein Schnäppchen. In seiner Heimat setzt er sich damit jedoch an die Preisspitze der Baureihe und spielt fortan die Rolle des Topmodells. Nach Europa kommt die Modellversion in absehbarer Zeit übrigens nicht. Auch die Einführung auf anderen Märkten außerhalb Japans ist derzeit fraglich.

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Fazit

Ein wenig schade ist es schon, dass Subaru den neuen Forester Sport vorerst nur in Japan anbieten wird. Unter den treuen deutschen Kunden gäbe es sicherlich Potenzial für eine Version mit Dynamik-Touch. Aber in der EU existieren eben auch hohe zulassungsrechtliche Hürden, zum Beispiel strenge Abgasvorschriften, die einen Start dieser Modellversion in Deutschland unwahrscheinlich erscheinen lassen.

Subaru Forester
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