Mit dem Forester Wilderness Hybrid erweitert Subaru Nordamerika die sechste Generation seines Kompakt-SUV um eine elektrifizierte Variante der bislang rein konventionell angetriebenen Offroad-Ausführung. Nachdem der überarbeitete Forester bereits 2025 mit einem neu entwickelten Hybridantrieb vorgestellt wurde und die Variante Wilderness zunächst ausschließlich mit Saugbenziner antrat, führt Subaru nun beide Varianten zusammen.
Jetzt auch unter Strom
Der neue Forester Wilderness Hybrid übernimmt dabei die technische Basis des bekannten Hybridmodells, kombiniert sie jedoch mit den spezifischen Offroad-Modifikationen der Wilderness-Version. Dazu zählen unter anderem das angepasste Fahrwerk, größere Reifen sowie eine erhöhte Bodenfreiheit. Letztere liegt bei 236 Millimetern und entspricht damit dem bisherigen Wilderness mit dem Benzinmotor.
Als Antrieb dient ein 2,5 Liter großer Vierzylinder-Boxermotor, der im Miller-Zyklus betrieben wird. Ergänzt wird er durch einen Elektromotor mit einer Lithium-Ionen-Batterie. Das System arbeitet als Kombination aus Parallel- und Seriell-Hybrid, sodass sowohl der Verbrennungsmotor als auch der Elektromotor das Fahrzeug einzeln oder gemeinsam antreiben können. Zusätzlich kann der Verbrenner als Generator fungieren und elektrische Energie für den Antrieb bereitstellen.
Die Systemleistung gibt Subaru für den Forester Wilderness Hybrid mit 197 PS an. Damit liegt das Modell leicht über dem bisherigen Wilderness mit reinem Benzinantrieb, der 180 PS leistet. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses CVT-Getriebe. Das Hybridsystem ist in das Subaru-typische symmetrische Allradsystem integriert, das weiterhin eine mechanische Verbindung zwischen Vorder- und Hinterachse nutzt. Damit setzt Subaru weiter auf die Vorzüge eines echten mechanischen Allradantriebs, statt die Hinterachse wie bei Hybrid-SUV anderer Hersteller nur elektrisch anzutreiben.
Gelände-Fahrprogramme
Für den Einsatz abseits befestigter Straßen ist der Forester Wilderness Hybrid mit dem sogenannten X-Mode-System ausgestattet, das verschiedene Fahrprogramme für unterschiedliche Geländeformationen bereitstellt. Neben Einstellungen für Schnee und Schotter steht auch ein Modus für tiefen Schlamm oder weichen Untergrund zur Verfügung. Ergänzt wird das System durch eine Bergabfahrhilfe. Die Geländewerte sind gegenüber dem Standard-Forester entsprechend verbessert: Der vordere Böschungswinkel beträgt 23,5 Grad, der Rampenwinkel 20,6 Grad und der hintere Böschungswinkel 25,5 Grad.
Zur Offroad-Ausstattung gehören außerdem spezielle All-Terrain-Reifen im 17-Zoll-Format sowie eine modifizierte Fahrwerksabstimmung mit längeren Federn und Dämpfern.
Im Innenraum orientiert sich der Wilderness Hybrid am regulären Hybridmodell. Ein zentraler Touchscreen im Hochformat mit 11,6 Zoll sowie ein volldigitales Kombiinstrument mit 12,3 Zoll gehören zur Serienausstattung. Die Bedienoberfläche integriert Navigationsfunktionen sowie Smartphone-Schnittstellen. Ergänzt wird das Infotainment durch ein Audiosystem mit elf Lautsprechern.
Robuste Ausstattung
Die Sitzbezüge bestehen aus einem robust ausgelegten, wasserabweisenden Material, das speziell für den Einsatz unter widrigen Bedingungen konzipiert ist. Ergänzend sind Schutzmatten und eine Auskleidung des Laderaums serienmäßig. Das Kofferraumvolumen liegt bei 779 Litern und lässt sich bei umgelegten Rücksitzen auf über 1.950 Liter erweitern, ohne dass durch die Hybridkomponenten Einschränkungen entstehen.
Auch die praktischen Eigenschaften bleiben erhalten. Die Dachreling ist als verstärkte Ausführung ausgelegt und erlaubt eine statische Dachlast von bis zu 363 Kilogramm. Eine elektrisch betätigte Heckklappe gehört ebenfalls zum Serienumfang.
Der Forester Wilderness Hybrid soll Ende 2026 in den USA auf den Markt kommen. Preise nennt Subaru zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.












