Die G-Klasse erreichte 2025 mit 49.700 verkauften Exemplaren einen neuen Allzeit-Rekord. Dies entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders bemerkenswert ist, dass der durchschnittliche Transaktionspreis bei rund 200.000 Euro liegt, was weit über dem Listenpreis von 125.000 Euro für die Basisversion rangiert. Die beliebteste Variante, der G63 mit V8-Biturbo, macht über 50 Prozent der Verkäufe aus.
Ein Blick auf die Geschichte
Seit ihrer Einführung 1979 hat die G-Klasse eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen. Ursprünglich als robustes Nutzfahrzeug für den militärischen und zivilen Einsatz konzipiert, hat sie sich über die Jahrzehnte zu einem Luxus- und Performance-Geländewagen entwickelt. Meilensteine wie die Einführung des G 55 AMG im Jahr 1999 und die umfassende Überarbeitung 2018 haben die G-Klasse immer wieder neu definiert, ohne ihre Wurzeln zu verwässern.
Die Bedeutung für Mercedes-Benz
Die G-Klasse ist nicht nur ein Verkaufsschlager, sondern auch ein wichtiger Cashflow-Treiber für Mercedes-Benz. Mit einem geschätzten Umsatz von rund 10 Milliarden Euro allein durch das Topmodell G63 trägt sie solide zur finanziellen Stabilität des Konzerns bei. In einem Jahr, in dem der Gesamtabsatz um zehn Prozent sank, ist die G-Klasse ein Lichtblick und ein Beweis für die Stärke des Luxussegments.
Zukunftsperspektiven
Die Zukunft der G-Klasse sieht vielversprechend aus. Mit der Einführung des vollelektrischen G 580 im Jahr 2024 hat Mercedes-Benz einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht. Obwohl die Verbrennermodelle derzeit noch dominieren, plant der Konzern, das Angebot durch eine kleinere, elektrische G-Klasse zu erweitern. Diese Strategie könnte die Attraktivität der Baureihe weiter steigern und neue Zielgruppen erschließen.












