Transport‑Check: Wie Händler und Finanzierer Luxusfahrzeuge absichern

Luxusautos sicher transportieren
So schützen Händler teure Neuwagen

ArtikeldatumVeröffentlicht am 19.01.2026
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Mercedes-AMG G63 4x4 hoch 2
Foto: Mercedes-AMG

Der Fall des verschwundenen Mercedes-AMG G 63 verdeutlicht die Gefahren, die durch eine fragmentierte Transportkette entstehen können. Mit mindestens zwei Brokern und vier Transportunternehmen war die Logistik des Fahrzeugs hochgradig komplex. Solche Strukturen erhöhen das Risiko von Kommunikationsfehlern und Verantwortungsdiffusion. Laut Experten ist eine End-to-End-Kontrolle entscheidend, um solche Vorfälle zu vermeiden.

Wichtige Sicherheitsmaßnahmen für Händler

Händler und Finanzierer können durch den Einsatz moderner Technologien wie GPS-Tracking und digitale Übergabeprotokolle die Sicherheit ihrer Fahrzeuge erhöhen. Zudem sollten nur zertifizierte und erfahrene Logistikpartner beauftragt werden. Eine klare Dokumentation aller Übergaben und Zustandsberichte ist ebenfalls unerlässlich, um im Schadensfall Ansprüche geltend machen zu können.

Die Rolle des Carmack Amendment

Das US-Bundesgesetz Carmack Amendment regelt die Haftung von Transportunternehmen bei Verlusten oder Schäden. Es bietet eine rechtliche Grundlage, um Ansprüche gegen Carrier durchzusetzen. Allerdings sind Broker von dieser Haftung ausgenommen, was die Bedeutung einer sorgfältigen Auswahl von Logistikpartnern unterstreicht.

Präventive Strategien für die Zukunft

Um zukünftige Verluste zu vermeiden, sollten Händler und Finanzierer auf eine Kombination aus Technologie, rechtlicher Absicherung und strengen Auswahlkriterien für Logistikpartner setzen. Der Einsatz von Plattformen, die eine transparente Nachverfolgung ermöglichen, kann ebenfalls dazu beitragen, Risiken zu minimieren.

Fazit