Erst vor vier ( Model Y ) beziehungsweise zwei Monaten ( Model 3 ) hat Tesla neue Basisversionen beider Baureihen eingeführt. Beiname: Standard. Doch nun ist die Modellbezeichnung schon wieder Geschichte, denn der amerikanische E-Auto-Bauer benennt die Einstiegsmodelle um. Sie heißen fortan nur noch Model 3 und Model Y "Hinterradantrieb". Die höherwertigen Ausstattungslinien werden weiterhin als Premium und Performance bezeichnet.
Model-Y-Basis auch mit größerem Akku
Am Gebotenen ändert sich jedoch nichts. Sowohl die Elektro-Limousine als auch das SUV-Pendant setzen auf einen einzelnen Motor an der Hinterachse, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h, kommen nach WLTP bis zu 534 Kilometer weit und laden mit höchstens 175 kW. Die etwas windschlüpfigere Karosserie des Model 3 führt dazu, dass es ein wenig schneller von null auf Hundert (6,2 Sekunden) beschleunigt als das Model Y (7,2 Sekunden).
Vorteil Model Y: Den Elektro-SUV gibt es neuerdings auch mit der großen Batterie, die ein Modul mehr umfasst als bei den anderen hinterradgetriebenen Varianten und damit zu den Premium-Versionen aufschließt. Bei der Reichweite übertrifft es diese sogar: Während das nun "Maximale Reichweite Hinterradantrieb" genannte Model Y auf bis zu 657 Kilometer WLTP-Reichweite kommt, schafft das ebenfalls einmotorige Premium-Pendant "nur" 622 Kilometer. Ob die vor Tagesfrist in den USA neu vorgestellte Basisvariante mit Allradantrieb in Deutschland ebenfalls angeboten werden soll, ist bisher nicht bekannt; eine entsprechende Herstelleranfrage bleibt bislang unbeantwortet.
Gegenüber ihren Premium-Geschwistern rüsten das Model 3 und Model Y Hinterradantrieb bei der Ausstattung zurück – genau in dem Umfang, wie es bereits bei den Standard-Modellen der Fall war. Unter anderem bestehen die Sitzbezüge aus einem Textilstoff und es fehlt der Touchscreen für die Fondpassagiere. Beim SUV wird zudem das Panorama-Glasdach von innen mit Stoff verdeckt; beim Model 3 bleibt es weiterhin durchsichtig. Von außen sind die Basismodelle an ihren 18-Zoll-Rädern mit eigenständigem Design zu erkennen. Das Model Y verzichtet in der Grundausstattung zudem auf die durchgehende Lichtleiste an der Front.
Preislich alles beim Alten
Preislich bleibt trotz der Namensänderung alles beim Alten. Das Tesla Model 3 Hinterradantrieb startet wie gehabt bei 36.990 Euro. Das Model-Y-Pendant mit kleiner Batterie kostet im günstigsten Fall unverändert 39.990 Euro. Wer im SUV die Basisausstattung mit dem größeren Akku möchte, zahlt mindestens 46.990, womit es nur noch 3.000 Euro günstiger ist als das vergleichbare Model Y Premium.












