BMWs Neue Klasse markiert einen Wendepunkt in der Elektromobilität. Die Plattform setzt auf eine 800-Volt-Architektur, die nicht nur höhere Ladeleistungen ermöglicht, sondern auch die Effizienz steigert. Die Batterie des i3 basiert auf Rundzellen mit einer Energiedichte, die 20 Prozent höher ist als bei bisherigen Modellen. Mit einer nutzbaren Kapazität von 108,7 kWh und einer Ladeleistung von bis zu 400 kW kann der i3 in nur 21 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden.
Aerodynamik als Schlüssel zur Reichweite
Ein entscheidender Faktor für die Reichweite ist die Aerodynamik. Die flache Limousine hat eine deutlich geringere Stirnfläche als SUVs wie der iX3, was den Luftwiderstand erheblich reduziert. Während der iX3 mit einem cW-Wert von 0,24 bereits beeindruckend ist, könnte der i3 diesen Wert noch unterbieten. Dies würde die Effizienz weiter steigern und die Reichweite maximieren.
Vergleich mit anderen Modellen
Im Vergleich zu anderen Elektrofahrzeugen setzt der BMW i3 neue Maßstäbe. Der Tesla Model 3 und der Mercedes EQE bieten zwar ebenfalls hohe Reichweiten, können jedoch in puncto Ladegeschwindigkeit und Effizienz nicht mithalten. Der i3 kombiniert eine hohe Reichweite mit einer Ladeleistung, die ihn ideal für Langstrecken macht.
Herausforderungen und Perspektiven
Trotz der beeindruckenden Technik gibt es Herausforderungen. Die Kombination aus großer Batterie und effizientem Antrieb erfordert eine präzise Abstimmung, um die versprochene Reichweite zu erreichen. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich der i3 im Alltag bewährt und ob die Ladeinfrastruktur mit den technischen Möglichkeiten Schritt halten kann.












