Ford Blue Cruise: Auch Puma und Kuga dürfen freihändig fahren

Ford Blue Cruise
Auch Puma und Kuga dürfen freihändig

ArtikeldatumZuletzt aktualisiert am 09.03.2026
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Anders als zunächst angekündigt, fällt bei diesen Varianten auch kein zusätzliches Abo an. Der Hersteller führte Blue Cruise 2023 mit dem Ford Mustang Mach-E auf dem europäischen Markt ein. Beim Puma kommt Blue Cruise in einer neuen Sonderedition in die Preisliste. Die Blue Cruise Edition ist für alle EcoBoost-Benziner mit Automatikgetriebe sowie für den batterieelektrischen Puma Gen-E zu haben. Zum Sondermodell gehören unter anderem die exklusive Außenfarbe Vapor Blue, schwarze 18-Zoll-Leichtmetallräder, ein Dach in Kontrastfarbe und blaue Akzente im Innenraum. Die neue Variante ist ab sofort bestellbar.

Auch der Kuga bekommt eine eigene Blue Cruise Edition. Ford bietet sie für den Plug-in-Hybrid, den Vollhybrid und den EcoBoost-Benziner mit Automatik an. Zur Ausstattung zählen ebenfalls das serienmäßige Blue-Cruise-Paket, die exklusive Lackierung Vapor Blue, farblich abgesetzte Außenbauteile und 19-Zoll-Räder. Preise nennt Ford für beide Modelle bisher nicht.

Fahrer bleibt weiter verantwortlich

Seit der Einführung des teilautomatisierten Fahrassistenzsystems haben 16 europäische Länder den Serieneinsatz erlaubt. Aktuell dürfen Autofahrer es auf speziell gekennzeichneten Autobahnabschnitten – den sogenannten Blue Zones – aktivieren. In diesen "blauen Zonen" erlaubt das System den Fahrern, die Hände vom Lenkrad zu nehmen, während sie dem Verkehrsgeschehen weiterhin aufmerksam folgen müssen. Das System funktioniert bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.

Nach Ford-Angaben decken die freigegebenen Blue Zones inzwischen rund 95 Prozent des Autobahnnetzes in den 16 teilnehmenden europäischen Märkten ab. Beide neuen Sondermodelle haben zusätzlich eine vernetzte Navigation, die Routen mithilfe von Echtzeit-Cloud-Daten berechnet, an Bord.

Über Radarsensoren und die nach vorn gerichtete Frontkamera erfasst Ford Blue Cruise Fahrbahnmarkierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und sich verändernde Verkehrsbedingungen. Auf dieser Basis regelt das Assistenzsystem Lenkung, Beschleunigung, Bremsen und die Positionierung des Wagens in der eigenen Fahrspur. Zeitgleich erkennt die hinter dem Lenkrad positionierte Infrarotkamera, ob der Fahrer der aktuellen Verkehrssituation auch weiterhin seine volle Aufmerksamkeit widmet.


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