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Hella FlatLight-Technologie: Fünf-Millimeter-Licht

Hella FlatLight-Technologie Das Fünf-Millimeter-Licht kommt

CES

Hella hat auf der CES die FlatLight-Technologie vorgestellt. Die neue Lichttechnik macht Leuchten flach, flexibel und sparsam.

Automobilzuluieferer Hella hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas eine Frontbeleuchtungs-Variante seiner FlatLight-Technik vorgestellt, die bereits ab 2024 für Rückleuchten in Serienmodellen zum Einsatz kommen soll.

Minimaler Bauraum benötigt

Die FlatLight-Technik eignet sich für Tagfahrleuchten, Blinker und Positionslichter, die auch in einem Element zusammengefügt werden können. Die flachen Leuchten basieren auf sogenannter Mikrooptik. Dabei handelt es sich um extrem kleine Optiken, die weniger als 15 Mikrometer groß und damit deutlich kleiner als ein Salzkorn sind. Auf dieser Basis lässt sich sowohl das Gewicht des Lichtmoduls als auch dessen Bauraumbedarf extrem reduzieren. Hella verspricht eine Bauhöhe von fünf Millimetern. Herkömmliche Tagfahrleuchten benötigen in der Regel eine Tiefe von rund 40 Millimetern.

12/2021, Hella FlatLight
Tech & Zukunft

Gleichzeitig eröffnet das FlatLight zahlreiche neue Möglichkeiten in Sachen Fahrzeug- und Licht-Design. So können beispielsweise Tagfahrlicht, Fahrtrichtungsanzeiger und Positionslicht in nur einem einzigen Leuchtelement realisiert werden. Die FlatLight-Technologie soll sich zudem durch ein äußerst homogenes Lichtbild, geringen Energieverbrauch und geringe Kosten auszeichnen.

Ab Mitte 2025 werden die neuen flachen Leuchten bei einem Premium-Autohersteller gleich in fünf Baureihen an den Start gehen.

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Licht und Lichtsignaturen werden für Auto-Designer immer wichtiger. Flexible Technik erlaubt dabei immer weitere Gestaltungsräume. Mit extrem kleinen und flachen Lichtquellen – wie jetzt von Hella vorgestellt – dürften da in naher Zukunft noch einige Lichtspielereien auf uns zukommen.

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