6/2020, Skoda MIB3 MJ2021 Skoda

Skoda im Modelljahr 2021

Neues Infotainment für Karoq, Kodiaq und Superb

Im Modelljahr 2021 führt Skoda die neueste Infotainment-Generation mit Onlinezugang auch für die Modellreihen Karoq, Kodiaq und Superb ein. Apple Car-Play und Android-Auto können auch kabellos genutzt werden.

Der MIB3 (Modularer Infotainmentbaukasten der dritten Generation) wird über alle Marken des Volkswagen-Konzerns in möglichst viele Modellreihen ausgerollt. Skoda nutzt den Wechsel zum Modelljahr 2021 beim Topmodell Superb und den SUV-Baureihen Karoq und Kodiaq zur Einführung der neuen Infotainmentgeräte.

Mit eSIM immer online

Das Basisradio mit dem Namen "Swing" bleibt unverändert. Das höherwertige Audiosystem "Bolero" sowie die Navigationsgeräte "Amundsen" und "Columbus" arbeiten in Zukunft mit einer fest verbauten eSIM. Damit sind die entsprechenden Fahrzeuge immer online. Die Routenführung kann Echtzeitverkehrsinformationen zur Planung von Strecken und Ankunftszeiten nutzen, außerdem soll der Empfang von Internetradio-Sendern möglich sein.

Mit der entsprechenden App auf dem Smartphone lassen sich zudem vom Sofa oder dem Schreibtisch aus Routen planen und ins Auto senden. Am Steuer kann man die digitale Sprachassistentin mit dem Namen Laura nutzen.

Updates für die Navigationskarten oder die Software der Infotainmentgeräte sollen sich über den Internetzugang "over the air", also ohne den Besuch einer Werkstatt, aufspielen lassen.

Von neueren Modellen wie dem Skoda Octavia ist bereits die Konzentration auf den USB-C-Standard bei den Anschlüssen für elektronische Geräte bekannt. Auch bei Skoda Karoq, Kodiaq und Superb ist das im Modelljahr 2021 der Fall. Gleichzeitig kann man das Smartphone auch kabellos mit dem Fahrzeug verbinden, um Apple Car-Play oder Android-Auto zu nutzen. Geladen wird das Gerät in der induktiven Ladeschale.

Dashcam-Anschluss am Innenspiegel

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Skoda
Am Innenspiegel kann eine Dashcam angeschlossen werden.

Nutzer einer Dashcam können die Kamera über einen USB-C-Anschluss im Fuß des Innenspiegels mit Strom versorgen, Kabelsalat im Sichtfeld des Fahrers entfällt.

Das System der Apple ID oder eines Google-Kontos übernimmt Skoda mit dem Skoda Connect Account. Damit lassen sich online diverse Einstellungen im Fahrzeug speichern, die nach der Verbindung von Smartphone und Auto übernommen werden. Diese Funktion ist zum Beispiel für Fahrer von Poolfahrzeugen innerhalb einer Firmenflotte interessant. Bis zu 14 Profile und ein Gastzugang sollen programmierbar sein. Diese Funktion wird mit dem Modelljahr 2021 auch für die kleineren Modelle Skoda Scala und Kamiq eingeführt.

Fazit

Mit der Umstellung auf die neuesten Infotainmentgeräte des Konzerns macht Skoda seine Modellpalette fit für die Datenautobahn. Apple Car-Play und Android-Auto ohne Kabelverbindung sind ein spürbarer Fortschritt. Vorausgesetzt ist eine stabile Verbindung oder Abbrüche.

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