Škoda Epiq gegen VW ID. Cross: Raum, Reichweite, Preis im Vergleich

Skoda Epiq vs. VW ID. Cross
Die neuen Konzern-E-SUV im ersten Vergleich

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.02.2026
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Skoda Epiq, VW ID.Cross, Vergleich
Foto: Stefan Baldauf, Skoda, auto motor und sport

Mit dem Epiq und dem ID. Cross bringen Škoda und Volkswagen in den kommenden Jahren zwei kompakte Elektro-SUV auf den Markt, die vor allem über den Preis neue Käuferschichten für die Elektromobilität erschließen sollen. Beide Modelle basieren auf der neuen Einstiegsplattform der MEB-Familie und setzen auf ähnliche technische Grundlagen – unterscheiden sich im Detail aber teils merklich. Ein Vergleich von Raumangebot, Reichweite und Preis zeigt, wo die jeweiligen Stärken liegen.

Raumangebot im Vergleich

Mit rund 4,17 Metern Länge positioniert sich der Škoda Epiq im Segment der kompakten Elektro-SUV. Trotz der überschaubaren Außenmaße verspricht der Hersteller ein großzügiges Raumgefühl und vor allem viel Stauraum: Rund 475 Liter Kofferraumvolumen sind für diese Klasse ein überdurchschnittlicher Wert.

Der VW ID. Cross fällt ähnlich kompakt aus, bietet mit etwa 450 Litern etwas weniger Ladevolumen, soll jedoch zusätzlich über einen kleinen Frontkofferraum verfügen. Während Škoda beim Epiq stark auf Funktionalität und Nutzwert setzt, legt Volkswagen beim ID. Cross mehr Wert auf eine wohnliche Innenraumgestaltung mit klarer, loungeartiger Anmutung.

Die Vorteile der Elektroplattform zeigen sich bei beiden Modellen: kurzer Vorderwagen, langer Radstand und ein ebener Innenraumboden sorgen für gute Platzverhältnisse auf den hinteren Sitzen.

Reichweite und Ladeoptionen

Bei Reichweite und Ladeleistung liegen beide Fahrzeuge eng beieinander. Für den Škoda Epiq nennt der Hersteller eine WLTP-Reichweite von bis zu rund 425 Kilometern, abhängig von Batteriegröße und Motorisierung. Der VW ID. Cross soll laut bisherigen Angaben etwa 420 Kilometer erreichen.

Die genauen Batteriekapazitäten sind jeweils noch nicht final bestätigt, da sich beide Fahrzeug derzeit noch im Erprobungsstadium befinden. Beide Modelle sollen jedoch schnelles DC-Laden mit rund 125 kW unterstützen, sodass sich der Akku unter optimalen Bedingungen in etwa 20 bis 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lässt.

Ein technischer Unterschied könnte sich beim Thema bidirektionales Laden ergeben: Škoda plant diese Funktion für den Epiq, womit sich Strom beispielsweise ins Hausnetz zurückspeisen ließe. Ob und in welchem Umfang dies in der Serie umgesetzt wird, ist allerdings noch offen.

Technische Details und Innovationen

Technisch greifen beide Fahrzeuge auf die weiterentwickelte MEB-Architektur für Frontantrieb zurück. Beim Epiq sind Leistungsstufen von etwa 85 bis 155 kW vorgesehen. Der ID. Cross dürfte in der stärksten Variante ebenfalls rund 155 kW (211 PS) leisten.

Moderne Assistenzsysteme, digitale Schlüssel und umfangreiche Konnektivitätsfunktionen gehören bei beiden Modellen zum geplanten Ausstattungsumfang. Während Škoda den praktischen Nutzen und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt, positioniert Volkswagen den ID. Cross stärker über Design und Innenraumambiente.

Preisgestaltung und Verfügbarkeit

Preislich sollen beide Modelle klar unterhalb der bisherigen MEB-Fahrzeuge positioniert werden. Für den Škoda Epiq nennt der Hersteller einen Zielpreis von rund 25.000 Euro. Der VW ID. Cross dürfte nach aktuellen Einschätzungen etwas darüber liegen und bei etwa 28.000 Euro starten. Endgültige Listenpreise stehen jedoch noch nicht fest. Der Marktstart beider Modelle wird derzeit für das Jahr 2026 erwartet.

Fazit