Tuner Brabus nutzte das FAT Ice Race 2026 in Österreich zur Premiere seiner ersten getunten Lamborghini-Modelle. Die Wahl fiel dabei nicht auf einen Supersportler, sondern auf den Hochleistungs-SUV Urus SE.
Nur der Verbrenner legt zu
Dem vier Liter großen V8-Biturbomotor im Urus hilft eine neu programmierte Motorsteuerung auf die Sprünge. Unter dem Einfluss neuer Bits und Bytes klettert dessen Output von 812 auf glatte 900 PS. Simultan wächst das maximale Systemdrehmoment von 950 auf 1.050 Nm an. Den Elektroantriebsteil, der weiter 141 kW (192 PS) zur Gesamtleistung beisteuert, ließ Brabus unangetastet. Dennoch verbessert sich die Spurtzeit auf 3,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 312 km/h limitiert. Mehr Speed und damit entsprechende Belastungen möchte man der Bereifung nicht zumuten.
Gemeint sind die 295/30er-Walzen vorn und die 345/25er-Reifen auf der Hinterachse, die auf 24 Zoll große Brabus Monoblock Z "Platinum Edition"-Felgen mit zehn filigranen Speichen und Nabendeckel im Zentralverschlussdesign aufgezogen werden. Radlaufverbreiterungen aus Carbon sorgen für die notwendige Abdeckung. Ein Tieferlegungsmodul senkt die Karosserie begleitend um 20 Millimeter ab.
Damit der Sportlook rund wird, verpassen die Brabus-Techniker dem Urus eine neue Frontschürze mit vergrößerten Lufteinlässen und neuem Spoiler. Die neue Heckschürze mit integriertem Diffusor und vier senkrechten Finnen verleiht dem Heck des Urus SE eine markante Motorsport-DNA. Zudem fasst sie die neuen Endrohrblenden ein. Ergänzt wird der dynamische Auftritt durch die Heckblende mit erhabenem Brabus-Schriftzug sowie die Cover für die seitlichen Luftauslässe hinter den vorderen Radhäusern. Alle Karosserieanbauteile werden aus Carbon gefertigt und können in Sichtcarbon-Ausführung oder in Wagenfarbe lackiert montiert werden.
Farbe nach Wahl – innen und außen
Beim Thema Wagenfarbe geht Brabus zur Präsentation mit zwei Ausführungen in Vorleistung. In der Version Superblack dominiert außen und innen – natürlich – schwarz. Deutlich auffälliger kommt die Mint-Variante daher. Aber final entscheidet hier der Geschmack des Kunden.
Der von Brabus mit viel gestepptem Leder und Alcantara aufgewertete Innenraum lässt sich farblich auf das Exterieur abstimmen. Die aufwendig verarbeiteten Tierhäute schlagen sogar den Fuß- und den Laderaum aus. Abgerundet wird das Interieur mit Carbon-Applikationen, eloxierten Aluminium-Pedalauflagen sowie Einstiegsleisten mit beleuchtetem Brabus-Schriftzug.
Preis verdoppelt sich locker
Während Lamborghini für das Urus SE-Basismodell rund 262.000 Euro als Preis aufruft, starten die Brabus-Kreationen erst ab 522.410 Euro für den Superblack und ab 592.620 für die Mint-Version.







