Die Sperrung beginnt am Freitag, 12.6.2026 um 21:00 Uhr und soll bis zum Montag, 22.6.2026 um 05:00 Uhr dauern. Betroffen ist ein Abschnitt der A40 in Mülheim an der Ruhr. Nach Angaben der Autobahn GmbH nutzen täglich bis zu 90.000 Fahrzeuge die Strecke. Sie zählt damit zu den am stärksten belasteten Autobahnen in Nordrhein-Westfalen.
Warum die Autobahn zehn Tage gesperrt wird
Hintergrund der Sperrung sind umfangreiche Bauarbeiten im Zuge eines geplanten Brückenneubaus. Bis Mitte 2028 sollen zwei Brücken auf dem Abschnitt ersetzt werden. Vor dem eigentlichen Baubeginn müssen jedoch mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg ausgeschlossen werden.
Dafür reicht eine Untersuchung von der Oberfläche nicht aus. Auf einem rund 20 Meter langen Abschnitt wird die Fahrbahn vollständig zurückgebaut. Erst danach können Spezialisten den Untergrund auf Bomben oder andere Munitionsreste untersuchen. Anschließend muss die Fahrbahn wieder hergestellt werden. Nach Angaben der Autobahn GmbH ist deshalb eine längere Vollsperrung erforderlich.
A40 soll künftig sechsstreifig werden
Die aktuellen Arbeiten stehen im Zusammenhang mit einem größeren Ausbauprojekt. Die A40 gilt als eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen im Ruhrgebiet und ist seit Jahren stark belastet. Deshalb soll der Abschnitt in den kommenden Jahren auf sechs Fahrstreifen erweitert werden. Die vorbereitenden Maßnahmen für das Projekt laufen bereits seit Anfang 2026.
Für den Fernverkehr werden weiträumige Umleitungen eingerichtet. Besonders betroffen sind Autofahrer zwischen Duisburg und Essen. Wer von Duisburg in Richtung Essen unterwegs ist, wird über folgende Strecke geleitet:
• A59 bis Kreuz Duisburg-Süd
• A524 bis Kreuz Breitscheid
• A52 bis Autobahndreieck Essen-Ost
• dort zurück auf die A40
Die Umleitung in Gegenrichtung erfolgt entsprechend über dieselbe Strecke. Aus einer direkten Verbindung von rund 20 Kilometern wird dadurch ein Weg von knapp 40 Kilometern. Zusätzliche Belastungen entstehen dadurch, dass gleichzeitig am Kreuz Kaiserberg in Duisburg umfangreiche Bauarbeiten laufen. Dadurch dürfte der Verkehr auf den Ausweichrouten deutlich zunehmen.





